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09.12.05 - AOK übernimmt Kosten für hochspezialisierte Früherkennung

Ravensburg. Die AOK Baden-Württemberg unterstützt Frauen, für die ein hohes Risiko besteht, an Brust- und/oder Eierstockkrebs zu erkranken, in besonderer Weise. Nach Aussage des Geschäftsführers der AOK Allgäu – Oberschwaben ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Dabei gibt es eine kleine Gruppe von Frauen, die, genetisch bedingt, ein weit höheres Erkrankungsrisiko haben als der Durchschnitt. Dieser Personenkreis kann durch eine detaillierte Familienanamnese identifiziert werden. Das heißt, bei häufigem Vorkommen von Brust- und Eierstockkrebs in der Familie sind weitere Untersuchungen zur Risikofeststellung angezeigt. Dies geschieht durch spezielle molekulargenetische Untersuchungen. Auf Grund der Untersuchungsergebnisse können dann – wenn erforderlich – umfangreiche vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört unter anderem eine deutliche Verkürzung der Untersuchungsintervalle und eine entsprechende Beratung und Betreuung.
Diese hochspezialisierten Früherkennungsuntersuchungen werden an den Universitätskliniken Heidelberg und Ulm durchgeführt. Mit diesen Einrichtungen hat die AOK einen entsprechenden Vertrag geschlossen, der die Kostenübernahme sicherstellt.
Patientinnen können sich nach Überweisung durch einen niedergelassenen Vertragsarzt untersuchen lassen. Es besteht auch die Möglichkeit, diese Leistungen direkt in Anspruch zu nehmen, wenn zuvor ein standardisiertes Telefoninterview erfolgt ist. Hierzu haben beide Zentren eine Hotline eingerichtet:

Hotline Universität Heidelberg: Tel.: 06221 / 56 50 87
Hotline Universität Ulm:  Tel.: 0731 / 50 02 – 7606

Professor Frank Stoz, Chefarzt der Frauenklinik am Krankenhaus St. Elisabeth und Leiter des Brustzentrums Oberschwaben begrüßte die Entscheidung der AOK, die Kosten für eine so hochspezialisierte Früherkennung zu übernehmen. Hierdurch werde bei Frauen mit einem hohen Erkrankungsrisiko die Möglichkeit gegeben, präventive Maßnahmen zu nutzen, Erkrankungen frühzeitig zu entdecken und die erforderliche Behandlung einzuleiten.



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AOK-Geschäftsführer Jörg Hempel


Professor Frank Stoz, Chefarzt der Frauenklinik am Krankenhaus St. Elisabeth und Leiter des Brustzen


....die AOK tut mehr!

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