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06.12.05 - St.Anna-Hilfe und Waldburg-Zeil Kliniken kooperieren

Projekte zur Verbesserung der Pflegesituation in Oberschwaben
Meckenbeuren/Neutrauchburg - Die St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH und die Waldburg-Zeil-Kliniken GmbH Co. & KG planen zwei Kooperationsprojekte in Oberschwaben mit dem Ziel, einerseits die Situation von Schwerstpflegepatienten und pflegenden Angehörigen nachhaltig zu verbessern und andererseits anfallende Kosten zu reduzieren.
Projekt Schwerstpflege
Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Situation von Langzeitbeatmeten und Schwerstpflegebedürftigen in der Phase nach der stationären Versorgung im Akutkrankenhaus und der darauf folgenden pflegerischen Versorgung, die sowohl ambulant als stationär erfolgen kann.
Vereinbart wurde, dass die Fachkliniken Wangen (eine Klinik im Verbund der WZ-Kliniken) entsprechende Patienten, unter Berücksichtigung von deren Wünschen, zur dauerhaften pflegerischen Versorgung bevorzugt in geeignete Einrichtungen der St. Anna-Hilfe verlegen. Die St. Anna-Hilfe gewährleistet im Gegenzug eine zeitnahe Aufnahme dieser Patienten und bemüht sich um eine für die Angehörigen meist sehr wichtige möglichst wohnortnahe Unterbringung. Die Fachkliniken Wangen verpflichten sich beim Auftreten von Komplikationen, die einen Aufenthalt im Akutkrankenhaus erforderlich machen, um eine zeitnahe Rücknahme.
Von dieser Lösung profitieren vor allem die Patienten und deren Angehörige. Die angestrebte Kooperation führt aber auch zu Kosteneinsparungen bei den Fachkliniken, die bei der Verlegung von Schwerstkranken auf zuverlässige Abnehmer zurückgreifen können. Die St. Anna-Hilfe kann ihrerseits davon ausgehen, dass das von ihr bereitgehaltene Kontingent an Schwerstpflegeplätzen ausgelastet wird.
Rehabilitation für Pflege
Ziel dieses Projekts ist die Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Damit diese den hohen und dauerhaften Belastungen der familiären Pflege (die günstigste und vielfach für die Betroffenen auch die beste Variante) standhalten können, müssen sie gestützt und gestärkt werden.
Inhalt des Projekts ist ein Rehabilitations-Angebot der Waldburg-Ziel Kliniken an die pflegenden Angehörigen, während die St. Anna-Hilfe in ihren Häusern die wohnortnahe und professionelle Versorgung der zu pflegenden Angehörigen in dieser Zeit übernimmt.
Der Vorteil für den pflegenden Angehörigen: Er kann sich während der Dauer der Rehabilitation aus seinen psychischen, physischen und sozialen Alltagsbelastungen lösen und mithilfe einer individuellen Rehabilitationsmaßnahme bereits bestehende Erkrankungen behandeln, um sich danach gestärkt wieder den Belastungen der Pflege zu widmen.
Der pflegebedürftige Angehörige wird während dieser Zeit in einer Einrichtung der St. Anna-Hilfe betreut. Zielsetzung ist dabei die Reduzierung der Pflegebedürftigkeit oder zumindest Erhaltung des Status quo.
Ungeklärt ist derzeit noch die Finanzierung: Nach Ansicht der Vertragspartner ist der Kostenträger, genauer die jeweilige Pflegekasse, hier als weiterer Nutznießer dieser Vereinbarung angesprochen. Denn es ist unstrittig, dass die familiäre Pflege die am wenigsten kostenintensive Variante ist und dieser Vorschlag dazu dient, die häusliche Pflege so lange es geht zu ermöglichen.

 



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Die St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH und die Waldburg-Zeil-Kliniken GmbH Co. & KG planen zwe

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