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09.11.05 - Neue Ansätze in der Schmerztherapie

Oberschwaben Klinik
Bad Waldsee (KK) – Auf Einladung von Dr. med. Friedemann Reiser, Leiter der Schmerzambulanz am Krankenhaus Bad Waldsee, fanden sich viele Ärzte aus Bad Waldsee und Umgebung zu einer Fortbildung im Krankenhaus ein. Auch Dr. Bernd Kossmann, Leiter des Schmerzzentrums der Oberschwaben Klinik, nahm an dieser Veranstaltung teil. „Chronischer Schmerz – Wege aus dem diagnostischen und therapeutischen Dilemma“ lautete der Vortrag von Professor Dr. med. Günter Sprotte. Der Chef der Schmerzambulanz am Universitätsklinikum Würzburg genießt auf dem Gebiet der Grundlagenforschung einen internationalen Ruf.

Professor Sprotte und seine Kollegen beschäftigen sich seit gut 20 Jahren mit Schmerzen ungeklärter Herkunft. „Ich beschreite ungewöhnliche Wege“, so Sprotte über seinen Ansatz zur Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen. Er bezeichnet es als Dilemma, die Schmerzdiagnose auf eine Körperregion zu fokussieren. Er plädiert dafür, sich von dieser „Sackgasse“ zu befreien und einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. Sprotte betrachtet biologische Mechanismen und ordnet damit die Betrachtung von chronischen Schmerzen neu: Diese entstehen resultieren aus krankhaften Veränderungen unseres Immunsystems. Hierdurch können sich an verschiedenen Regionen des Körpers Schmerzen manifestieren.

Aus diesem Ansatz der Diagnose ergeben sich auch neue Wege in der Therapie. Er und seine Würzburger Kollegen betreiben seit 20 Jahren Grundlagenforschung auf diesem Gebiet. Seit gut 10 Jahren machen sie gute Erfahrung bei der klinischen Umsetzung. Diesen Erfahrungsschatz gab er an die Ärzte der Region Bad Waldsee weiter.

Foto:
Dr. med. Friedemann Reiser in der Diskussion mit Prof. Dr. med. Günter Sprotte.








Dr. med. Friedemann Reiser in der Diskussion mit Prof. Dr. med. Günter Sprotte.

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