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26.09.05 - Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Weissenau

RAVENSBURG (zfp) – Gute Nachricht in schlechten Zeiten: Alle Frischexaminierten, die ihre Prüfung an der Schule für gesundheits- und Krankenpflege des Zentrums für Psychiatrie Die Weissenau (ZfP) bestanden haben und anderweitig keinen Arbeitsplatz bekommen haben, erhalten ein Angebot zur Weiterbeschäftigung. Zwar nur befristet auf ein halbes Jahr. Doch erhöht sich damit die Chance der 21 jungen Kolleginnen und Kollegen, die Jobsuche erfolgreich zu gestalten.
Eine harte und schwere Prüfung auf hohem Niveau mussten die Kandidatinnen und Kandidaten hinter sich bringen. Drei Jahre lang büffelten sie den umfassenden Lehrstoff und eigneten sich Kenntnisse in der Praxis an. Grund genug zu feiern,  sagte Pflegedirektor Georg Deifel, der für den beruflichen Alltag wünschte, er möge geprägt sein von einer „patientenorientierten, menschlichen Pflege“.
Anerkennende Worte für die Frischexaminierten fand auch Marlis Werz: „Sie waren ein sympathischer Kurs!“ Die Zeugnisse überreichte die Schulleiterin, freilich nicht ohne sich bei Kursleiter Wolfgang Ernst bedankt zu haben, der seinerseits abschließend die Panflöte zückte, um seinen Schützlingen eins aufzuspielen.
Die Ausbildung der Nachwuchskräfte genießt an den südwürttembergischen Zentren für Psychiatrie einen hohen Stellenwert. Trotz aller Sparzwänge hält man an diese Kapazitäten vor. „Andere Häuser streichen Ausbildungsplätze, wir investieren. Die gut ausgebildeten Pflegekräfte sind unser Kapital von morgen“, betont Pflegedirektor Georg Deifel.
Spaß, Spannung und Spiel sei in der Ausbildung an der Weissenauer Schule nicht zu kurz gekommen, fasste Jugend- und Auszubildendenvertreterin Juliane Braun ihre Eindrücke zusammen. Sie habe es genossen, in der familiären Atmosphäre viele Erfahrungen mit verschiedenen Charakteren sammeln zu können. Mit dem Wechsel unterschiedlicher Wesensarten habe man gelernt umzugehen. Die Weissenau habe sie nicht zuletzt deshalb als Ausbildungsort gewählt, weil sie sich von der kleinen Schule eine intensive Ausbildung erhofft habe. „Der gute Ruf ging bis nach Thüringen, wo ich herkomme. Dort gilt das ZfP als etabliertes Haus mit einer besonderen familiären Atmosphäre.“ Und der Ruf sei berechtigt, pflichten ihr die Ausbildungskolleginnen bei.
Besonders geschätzt haben die Schülerinnen und Schüler, dass sie partnerschaftlich ernst genommen worden seien. Dies habe sich nicht zuletzt darin widergespiegelt, dass die Vertreter gemeinsam mit der Schulleitung eine neue Ausbildungsordnung erarbeitet haben.
Die Prüfung bestanden haben: Andrea Baumgartner, Nora Bärenz, Heinz-Dieter Blank, Monika Branca, Juliane Braun, Leonie Deutscher, Silke Falk, Stefanie Graf, Veronika Herlein, Thomas Ibele, Nadine Kehm, Simone Lülfing, Elisabeth Marschall, Olga Masljukow, Christine Meyer, Karin Müller, Natalja Pyka, Melanie Rist, André Röglin, Margot Selig und Peter Spannagel.

Bildtext:
Das Weissenauer Psychiatriezentrum hat seinen erfolgreichen Schülerinnen und Schülern nach dem Examen die Weiterbeschäftigung angeboten.
Foto: Made Höld, ZfP








Die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler nach dem Examen

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