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06.07.05 - Oberschwaben Klinik: Gemeinsame Ausbildung in der Krankenpflege

Ravensburg (KK) – Zukünftig werden das Klinikum Friedrichshafen GmbH, die Klinik Tettnang GmbH und die Oberschwaben Klinik gGmbH (OSK) gemeinsam in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege ausbilden. Träger der vereinten Krankenpflegeschule ist die OSK. Die Schüler werden beim jeweiligen Kooperationspartner in einem Ausbildungsverhältnis angestellt. Den Vertrag unterschrieben am Dienstag die Geschäftsführer der beteiligten Krankenhäuser Wolfgang Otto (FN), Jürgen Sachsenmaier (TT) und Dr. Elizabeth Harrison (OSK) in Anwesenheit von Ellio Schneider, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Waldburg-Zeil Kliniken, die das Krankenhaus Tettnang zum 1. Juli übernommen haben. Schon am 1. September diesen Jahres soll der erste gemeinsame Kurs beginnen.

Bisher gab es schon Kooperationen zwischen den drei Krankenhäusern in den Bereichen Fort- und Weiterbildung, neu ist die gemeinsame Ausbildung. Bislang unterhielt jedes Krankenhaus seine eigene Schule in Eigenregie. Um Synergieeffekte zu nutzen und Kosten zu sparen, geht man nun einen gemeinsamen Weg. Ein wesentlicher Vorteil der Kooperation stellt die Qualitätssteigerung der Ausbildung dar, da die Erfahrung und das Wissen von drei bewährten Schulen einfließen. Die breite Palette an medizinischen Fachabteilungen, die für die praktische Ausbildung zur Verfügung stehen, garantieren eine hochwertige Ausbildung, die den gestiegenen Anforderungen der Ausbildungsverordnung gerecht wird. Mit dieser Qualifikation ist ein vielseitiger und flexibler Einsatz der zukünftigen Gesundheits- und Krankenpfleger möglich, ein eventueller Wechsel in andere Einrichtungen wird erleichtert.

Eine Besonderheit stellt auch die Tatsache dar, dass durch die gemeinsame Ausbildung die Grenzen der Landkreise übersprungen werden. Die Kooperationspartner bilden jährlich etwa 60 Schüler aus: Friedrichshafen 15, Tettnang 10 und OSK 35 (davon 12 Gesundheits- und Kinderkrankenpflege). Entstanden ist dieser Zusammenschluss durch die positiven Erfahrungen des bereits bewährten Ausbildungsverbundes der operationstechnische/n Assistent/innen (OTA).

Als Geburtshelfer bezeichnete Dr. Harrison im Rahmen der Vertragsunterzeichnung Ingrid Jörg. Leiterin der Aus-, Fort- und Weiterbildung der OSK, die sich für die Konzeption und Umsetzung verantwortlich zeichnet, sowie Hilde Hestler, Pflegedirektorin am Krankenhaus Friedrichshafen, die sich für die Vision einer klinikübergreifenden gemeinsamen Ausbildung eingesetzt hat. Unter Mitwirkung der Schulleitungen und Pflegedienstleitungen aller drei Kooperationspartner, konnte nun ein tragfähiges Konzept verabschiedet werden. Ingrid Jörg betonte die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten. Alle drei Geschäftsführer lobten das Engagement und das gelungene Konzept. Ellio Schneider bezeichnete die Schulkooperation als einen Schritt für weitere Möglichkeiten der häuserübergreifenden Zusammenarbeit.

Schulträgerin des Kooperationskurses ist die Oberschwaben Klinik gGmbH. Hier liegt auch die Gesamtverantwortung für den theoretischen und praktischen Unterricht sowie die praktische Ausbildung. Der theoretische Unterricht findet in Ravensburg statt. Die Schulleitung übernimmt Barbara Birnbaum, Leiterin der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule in Ravensburg.

Die praktische Ausbildung erfolgt unter fachkundiger Anleitung von ausgebildeten Praxisanleitern an dem jeweiligen Krankenhaus, an dem die Schüler angestellt sind. Sofern ein externer Einsatz notwendig wird, stehen die Krankenhäuser aller Vertragspartner zur Verfügung. Schüler, welche zu Vertragsbeginn bereits an den kooperierenden Krankenhäusern in Ausbildung waren, sind von der Kooperation nicht betroffen. Sie werden am jeweiligen Krankenhaus ihre schulische und praktische Ausbildung fortführen. Regelmäßige Treffen eines Beirates, bestehend aus den Schulleitungen und Pflegedienstleitungen, gewährleisten die Vernetzung und Qualitätssicherung.

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Wolfgang Otto, Dr. Elizabeth Harrison, Jürgen Sachsenmaier und Ellio Schneider freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit in der Ausbildung.








Wolfgang Otto, Dr. Elizabeth Harrison, Jürgen Sachsenmaier und Ellio Schneider

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