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14.05.09 - Kreistag gibt ersten Bauabschnitt für das EK frei

RAVENSBURG (wil) - Mit dem Baubeschluss hat der Kreistag den ersten Bauabschnitt für die Neustrukturierung des Krankenhauses St. Elisabeth freigegeben. Er umfasst ein neues Bettenhaus mit 288 Plätzen und Verbesserungen im bestehenden Funktions- und Behandlungsbau. Das Projektbudget für den ersten großen Abschnitt des "neuen EK" beträgt 108,3 Millionen Euro.

Die Entscheidung im Kreistag fiel bei nur einer Enthaltung. Landrat Kurt Widmaier würdigte den Beschluss als einen Meilenstein für die Entwicklung der Krankenhausversorgung im Landkreis Ravensburg. Das Land Baden-Württemberg fördert den ersten Bauabschnitt am EK mit 48,8 Millionen Euro. Franz Baur, der Leiter des Eigenbetriebes IKP des Landkreises, stellte dem Kreistag den Zeitplan vor. Der erste Spatenstich für das neue Bettenhaus ist im April 2010 vorgesehen. Im Herbst 2012 soll das Bettenhaus, in dem es nur noch Ein- und Zweitbettzimmer geben wird, fertig sein. Ebenfalls im Zuge des ersten Bauabschnitts entsteht im Westteil des Funktions- und Behandlungstraktes ein neues Verbindungsbauwerk. Mit diesem ersten Eingriff in den heutigen Baubestand des EK werden auch zwei neue OP-Säle errichtet.

Das neue Bettenhaus entsteht auf Höhe der heutigen Auffahrt zum Haupteingang des EK. Vor dem Baubeginn muss das Eingangsfoyer ins Erdgeschoss des Bettenhauses Südost verlegt sein. Dies ist für Dezember 2009 und Januar 2010 vorgesehen. Im Juni und Juli werden die Wege und Zufahrten für Fußgänger und Autos angelegt.

Die Planung für das "neue EK" sieht 470 Betten vor. Derzeit verfügt das EK über 520 Betten, die nach den aktuellen Belegungszahlen und den Hochrechnungen der Oberschwaben Klinik auch künftig nötig sein werden. Das Sozialmininisterium hat sich bereit erklärt, die Zahl der künftigen Planbetten vor dem zweiten Bauabschnitt nochmals zu überprüfen. Das Bettenhaus West wird deshalb nach dem 1. Bauabschnitt nun nicht wie zunächst angedacht für Arzt-, Bereitschafts- und Verwaltungszimmer genutzt. Es wird während der gesamten Umbauphase des EK als Bettenhaus für stationäre Patienten weiterbetrieben. Dies wiederum hat Konsequenzen für den Abbruch des Hochhauses, der bisher für 2012 vorgesehen war. Das markante Gebäude soll nun erst 2017 fallen und bis dahin die administrativen Abteilungen der OSK beherbergen.

Ein erster Schritt zum "neuen EK", der bereits vor dem nun vom Kreistag freigegebenen ersten großen Bauabschnitt erfolgt, ist der Bau des Interimsnotfallgebäudes an der Nordseite des Krankenhauses. Das Baufeld ist bereits freigemacht, die Erd- und Kanalarbeiten wurden fristgerecht erledigt. Noch im Mai geht es mit der Gründung für das Notfallgebäude und mit den Stahlbetonarbeiten für einen viergeschossigen Verbindungsbau, der das Interims-Notfallgebäude mit dem bestehenden Funktionsbau verbindet, weiter. Das Notfallgebäude wird in Modulen errichtet, die Anfang September am EK aufgebaut werden. Für November ist die Inbetriebnahme des Notfallgebäudes, in das der Landkreis 7,7 Millionen Euro investiert, vorgesehen.

OSK-Geschäftsführerin Dr. Elizabeth Harrison dankt sowohl dem Landkreis als auch dem Land für die Bereitschaft, in den Krankenhausstandort Ravensburg zu investieren. Mit diesen Investitionen werde das Krankenhaus St. Elisabeth als "Flaggschiff" der Oberschwaben Klinik noch weiter gestärkt und in seiner Rolle als zentrales Haus der Region fit für die Zukunft gemacht. Insbesondere würden die Patienten mit dem neuen Bettenhaus künftig eine Aufenthaltsqualität erleben, die der medizinischen Leistungsfähigkeit des EK entspricht.


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