StartseiteStadt Aulendorf Bad WurzachBad Waldsee
StartseitePartner AOK Allgäu OberschwabenWilhelmsdorfWolfeggLeutkirchWeingartenRavensburg
Wangen im AllgäuIsny im Allgäu
  ...  |  Presse und Medien  |  Kontakt + Impressum
<< ZURÜCK ZUR STARTSEITE

08.04.09 - Gefäßzentrum ausgezeichnet

RAVENSBURG (kk) - Das Gefäßzentrum des Krankenhauses St. Elisabeth hat die Hürde der erneuten Zertifizierung mühelos gemeistert. Erstmalig wurde ihm im Jahre 2005 die Anerkennung erteilt. "Obwohl die Messlatte deutlich nach oben angehoben wurde, hatten die Prüfer keinerlei Beanstandungen", erläutert Dr. Wilfried J. Mayer. Der leitende Oberarzt der Gefäßchirurgie zeichnet sich für die Zertifizierung verantwortlich.

Gleich drei Fachgesellschaften, die für Gefäßchirurgie, Angiologie und Radiologie, haben die neuen Richtlinien für eine erneute Zertifizierung entwickelt. Dementsprechend hoch sind diese neuen Anforderungen. Alle an dem interdisziplinären Gefäßzentrum beteiligten Fachbereiche des EKs müssen diese Ansprüche erfüllen. In dem Krankenhaus der Zentralversorgung können alle Arten von Erkrankungen der Gefäße behandelt werden. Aber auch vorsorgende Therapien umfasst das Spektrum der Ärzte. Meist handelt es sich um Durchblutungsstörungen in Arterien oder Venen. "Der Vorteil für den Patienten oder den Hausarzt ist, dass er nicht lange suchen muss. Durch die Zertifizierung müssen wir alle Fachbereiche vorhalten. Unser Expertengremium legt die Behandlung und somit auch den Spezialisten auf diesem Gebiet fest", schildert Dr. Mayer die Vorzüge des Gefäßzentrums.

Das interdisziplinäre Gefäßzentrum umfasst die medizinischen Fachabteilungen Gefäßchirurgie, Angiologie, Radiologie, Neuroradiologie, Neuro-logie,  Kardiologie, Innere Medizin und das Schmerzzentrum der Anästhesie. Durch die enge Verzahnung der am Gefäßzentrum beteiligten Abteilungen können Patienten mit Gefäßerkrankungen zeitnah der für sie geeigneten Therapie zugeführt werden. "In einer Konferenz legen wir uns auf eine Empfehlung für den Patienten fest. So diskutieren wir beispielsweise, ob zum Beispiel bei einer Einengung der Halsschlagader, die als Vorbote für einen Schlaganfall gelten kann, die Engstelle durch eine offene Operation oder über eine Katheteraufdehnung, einem sogenannten Stent, beseitigt werden soll", beschreibt Dr. Mayer die Vorgehensweise des zertifizierten Zentrums. Gleiches gilt natürlich auch für Einengungen an Becken und Beinarterien.

Das Gefäßzentrum erfüllt auch die Vorraussetzungen für die Versorgung von Aussackungen der Körperhauptschlagader, welche ab dem 1. Juli dieses Jahres in Kraft tritt. Danach dürfen diese Eingriffe nur noch an Kliniken durchgeführt werden, die über eine klar definierte Anzahl an Spezialisten für diesen Eingriff verfügt und die über eine apparativ und personell hochqualifizierte Intensivmedizin verfügt. "Alle erforderlichen personellen und apparativen Voraussetzung hal-ten wir rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr vor", so Dr. Mayer.

Personell hat sich das Gefäßzentrum mit der Ärztin Katrin Westhoff verstärkt. Die Fachärztin für Innere Medizin und Angiologie hat ihre Ausbildung in anerkannten angiologischen Zentren absolviert. Sie ist spezialisiert auf die konservative, also nichtoperative Behandlung. Außerdem ist sie zuständig für die ausführliche Untersuchung der Patienten. Mit der Einstellung dieser weiteren Expertin auf dem Gebiet der Gefäßerkrankungen wurde eine weitere Voraussetzung für die Rezertifizierung erfüllt.

Bild:
Zeigen stolz das Zertifikat des interdisziplinären Gefäßzentrums am Krankenhaus St. Elisabeth: Leitender Oberarzt Dr. Wilfried J. Mayer, Fachärztin Katrin Westhoff, Chefarzt Dr. Jürgen Knippschild und Oberarzt Klaus Reinhuber



WEITERE INFOS ÜBER DEN
PARTNER FINDEN SIE HIER







WEITERE INFOS ÜBER DEN
PARTNER FINDEN SIE HIER
© 2002 by Netzwerk Gesundheit im Landkreis Ravensburg, Welfenstraße 2, 88212 Ravensburg