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07.04.09 - Veronika-Stiftung unterstützt Palliativeinheit am EK

RAVENSBURG (kk) - Die Veronika-Stiftung des Bistums Rottenburg-Stuttgart hat die Palliativeinheit des Krankenhauses St. Elisabeth bereits zum zweiten Mal mit einer Spende über 30 000 Euro unterstützt. Robert Antretter, Schirmherr der Stiftung, hat die Spende überbracht und sich dabei über die Palliativmedizin der Oberschwaben Klinik am EK informiert.

Die Achtung vor dem Leben und der Respekt vor der Würde des Menschen gehören zum Leitbild der Oberschwaben Klinik. Mit der palliativmedizinischen Betreuung trage die OSK große Verantwortung, würdigt die Stiftung die Arbeit am EK, die mit insgesamt 60 000 Euro für zwei Jahre unterstützt wird. Die Palliativeinheit des EK verfügt über fünf Betten. "Etwa 500 Palliativpatienten betreuen wir jedes Jahr auf verschiedenen Stationen des EKs - Tendenz steigend", sagt Oberarzt Dr. Andreas Keßler. Wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist, sind Pfleger und Ärzte gefordert, die Lebensqualität der Patienten zu erhalten. "Wir versuchen, die Symptome der Krankheit zu reduzieren. Häufig sind es Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen, die wir mit geeigneten therapeutischen Maßnahmen ganzheitlich behandeln", beschreibt Dr. Keßler die Aufgaben der Palliativmedizin.

Die Palliativmedizin gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. "Die gestiegene Lebenserwartung bringt es mit sich, dass wir mehr Patienten in unserer Palliativeinheit betreuen", führt Keßler aus. Rund 95 Prozent sind Krebspatienten mit einem unheilbarem Tumor. "Wir setzen nicht nur die Chemo- und Strahlentherapie ein. Vermehrt kommen auch Verfahren aus der Naturheilkunde zum Einsatz. Mit der großzügigen Spende der Veronika-Stiftung haben wir nun die finanziellen Möglichkeiten dazu", freut sich Dr. Keßler. Die Krankenkassen finanzieren nur die Grundversorgung. Ergänzende Methoden wie diese komplementären Verfahren werden nicht finanziert. "Wir haben sehr gute Erfahrungen mit diesen Methoden als Ergänzung zur klassischen Krebstherapie gemacht", so Dr. Keßler weiter. Dazu trägt auch das seit einem Jahr etablierte Humorprojekt der Klinikclowns der OSK auf der Palliativstation bei. Dieses ist bisher einmalig in Deutschland. "Unser Patienten berichten über deutlich mehr Lebensqualität. Ab Mai bieten wir noch Aroma- und Musiktherapie an", erklärt Dr. Keßler.

Die Veronika-Stiftung ist eine kirchliche Stiftung des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Sie geht zurück auf die Schwesternschaft Veronika in Stuttgart. Gefördert werden Projekte und Maßnahmen, die der Linderung von Schmerz und Leid kranker und pflegebedürftiger Menschen dienen. Robert Antretter würdigt den Einsatz der Oberschwaben Klinik bei dem Ausbau der Palliativmedizin. "Ich stehe persönlich voll hinter dem, was Sie machen", sagte er. Dr. Elizabeth Harrison, Geschäftsführerin der Oberschwaben Klinik, bedankte sich für die Unterstützung durch die Stiftung. Vieles, was in der Palliativmedizin den Patienten zu Gute kommt, sei nur dank solcher Unterstützung möglich.

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Robert Antretter, Schirmherr der Veronika-Stiftung überreichte Dr. Elizabeth Harrison den Scheck über 30.000 Euro. Ute Dreher, Simone Mayer, Dr. Andreas Keßler und Schwester Gudrun Härle freuen sich über die großzügige Unterstützung.



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