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16.02.09 - Die Anzahl der Blutspender übertrifft alle Erwartungen

RAVENSBURG (bk) - Die am Montag im Krankenhaus St. Elisabeth stattgefundene Blutspendeaktion geht mit einer überragenden Resonanz zu Ende. Die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zählten 288 Spendenwillige. Davon waren 25 Spender Mitarbeiter der OSK. Die maximale Kapazität war damit fast erreicht. Erfreulich war auch der Anteil der Erstspender, der bei 20 Prozent lag. Auffallend war der große Anteil an jungen Menschen, die mit Ihrer Spende helfen wollten.
"Mit so vielen Blutspendern haben wir nicht gerechnet, das hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen," so Dr. med. Andreas Kessler, Oberarzt für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Qualitätsbeauftragter für Transfusionsmedizin am EK. Dabei dürfte nicht vergessen werden, das es sich um einen eingeschobenen Blutspendetermin gehandelt hat. Da es aber vor allem in der Faschingszeit zu Versorgungsengpässen kommen kann, gelte es hier besonders, diesen mit zusätzlichen Blutspendeterminen abzupuffern. Speziell das Krankenhaus St. Elisabeth sei als zentrales Haus für die Notfallversorgung auf die Verfügbarkeit von Blutkonserven angewiesen.

Insgesamt war das DRK mit 18 Teammitgliedern und 17 Ehrenamtlichen vertreten. Zwei Entnahmeteams kümmerten sich um die Spendenwilligen. Die 288 Spender mussten angemeldet und ärztlich begutachtet werden. Auch bei der Spende selbst war der Andrang so groß, dass alle Liegen des DRK ständig belegt waren. Die freiwilligen Helfer waren rund um die Uhr im Einsatz.

Bei der Blutspende werden 500 Milliliter Blut aus einer Vene der Ellenbeuge entnommen. Der Spendevorgang dauert etwa 10 Minuten Das Blut wird gekühlt aufbewahrt und nach Abschluss der Spende umgehend nach Ulm in die Blutspendezentrale gebracht. Nach einer späteren Laboruntersuchung um mögliche Krankheiten wie ,zum Beispiel Aids, Hepatitis und Syphilis, auszuschließen, werden anschließend folgende Blutprodukte hergestellt. Die roten Blutkörperchen des Erythrozytenkonzentrates dienen dazu, bei Patienten den Sauerstofftransport im Blut zu sichern. Die Blutplättchen des sogenannten Thrombozytenkonzentrates sind genauso wie die dritte Komponente, das Blutplasma notwendig, um bei Patienten Blutgerinnungsstörungen und Blutungsneigungen zu behandeln. Die Blutspendezentrale verwaltet das Blut für sämtliche Krankenhäuser und für Praxen, die ambulant Transfusionen vornehmen. Sie verteilen dabei nach dem jeweiligen Bedarf.

Eine Frau kann maximal vier mal im Jahr Blut spenden, ein Mann bis zu sechs mal.








Blutspende in Ravensburg

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