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17.12.09 - Gutes Jahr für das Spital

RAVENSBURG (kk) - Als "gutes Jahr für das Spital" hat Bürgermeister Hans Georg Kraus das ausklingende bezeichnet. Die Aufstockung des Bettenbaus für die Ansiedlung neuer Praxen in dem Gesundheitszentrum im Herzen Ravensburgs sei sehr gut von der Bevölkerung angenommen worden. "Erfolge wie dieser tragen dazu bei, unsere Aufgabe weiterhin erfüllen zu können. Sie geben uns Mut, neue Projekte in Angriff zu nehmen", so der Erste Bürgermeister der Stadt.

"Trotz der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise ist die Situation in Ravensburg gut. Wir haben hier eine geringe Arbeitslosenquote und viele gesunde Unternehmen, die expandieren", so Kraus. Dass die Praxen, die sich nun in dem Ravensburger Traditionshaus angesiedelt haben, so gut angenommen werden, wertet Kraus als Zeichen hoher Akzeptanz. "Die Bürger von Ravensburg schätzen die medizinische Versorgung aber auch die persönliche Atmosphäre des Hauses. Und das ist mit ein Verdienst der Seelsorge und von Ihnen", lobt Kraus. Anlass seine Rückblicks war die vorweihnachtliche Feierstunde für die ehrenamtlichen Helfer des Spitals.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung habe die geriatrische Rehabilitation nach Ansicht von Kraus einen wichtigen Auftrag. Die ehrenamtlichen Helfer übernehmen dabei eine wertvolle Aufgabe für die Gesellschaft. Sie nehmen sich Zeit - Zeit zuzuhören, Zeit für wertvolle Gespräche und Zeit für den Mitmenschen, der hinter dem Patienten steckt.

Dr. Jan-Ove Faust,Direktor Medizin und Behandlung der Oberschwaben Klinik stellt fest: "In keinem anderen Haus der OSK haben wir einen so großen und engagierten Helferkreis wie im Heilig-Geist-Spital. Das ist ein Ausdruck, wie tief das Spital in den Herzen der Bevölkerung verwurzelt ist." Die OSK sehe sich verpflichtet, sich neben der körperlichen Genesung auch um das seelische Wohl der Patienten zu kümmern. Hier leisten die Ehrenamtlichen und die Seelsorge einen großen Beitrag. Im Zuge der Sparzwänge fangen beide viel ab und schließen eine Lücke, die Krankenhäuser generell kaum mehr finanzieren können. Schon beim ersten Besuch habe Dr. Faust festgestellt, dass das Spital etwas Besonderes ist. "Wir müssen uns auf mehr kranke alte Menschen einrichten. Das Spital ist hierfür beispielhaft. Es liegt im Gegensatz zu vielen anderen Einrichtungen im Herzen der Stadt, verwurzelt im Leben". Dr. Faust weiter. "Im Namen von Frau Harrison sage ich herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Ich hoffe, Sie bleiben noch lange bei uns."
Begonnen wurde die Feierstunde mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Spitals. Pfarrer Udo Hermann interpretierte anhand des von ihm geschriebenen Spitalführer das Wandgemälde, das das Jüngste Gericht zeigt. Es stellt das Wirken Jesu Christi dar, der das Symbol für die Liebe ist. "Jesus spornt an, sich um Mitmenschen zu kümmern, die in Not geraten sind. Derjenige, der Menschen hilft und heilt, gibt nicht nur, er empfängt auch viel", zieht Pfarrer Hermann die Parallele zu der Tätigkeit der Ehrenamtlichen. "Ihr Einsatz gibt ihrem Leben ein Ziel und einen Sinn."

Info:
Die rund 30 Helfer leisten jährlich über 500 Stunden ehrenamtliche Arbeit im Spital. Sie betreuen in ihrer Freizeit die geriatrischen Patienten, begleiten sie zu den Gottesdiensten oder anderen Veranstaltungen im Haus, singen, musizieren, malen, basteln und spielen mit ihnen, nehmen sich Zeit für ein Gespräch. Sie organisieren unzählige Veranstaltungen und besorgen auch mal Kleinigkeiten für die Patienten.










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