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14.10.08 - Ein Nadelöhr im Krankenhaus ist beseitigt

WANGEN (wil) - Mit der Einweihung des neuen Aufwachraumes im Krankenhaus Wangen ist ein Nadelöhr für die Versorgung der Patienten beseitigt worden. Landrat Kurt Widmaier sagte, dass der Aufwachraum nur der Auftakt einer ganzen Reihe von Investitionen des Landkreises ist, um das Krankenhaus Wangen als zentrales Haus der OSK im Allgäu aufzuwerten.

Eine Million Euro hat der Aufwachraum gekostet, der mit zehn Bettenplätzen auf das Dach des Hauses gebaut worden ist. 900 000 Euro hat der Landkreis bezahlt, 100 000 die Oberschwaben Klinik (OSK). Wie wichtig diese Investition für die Abläufe im Krankenhaus gewesen ist, erläuterte Chefarzt Dr. Bernd Kossmann. Für 2000 Patienten im Jahr sei der alte Aufwachraum ausgelegt gewesen. Im vergangenen Jahr sind jedoch 5017 Patienten in der Aufwachphase nach einer Narkose betreut worden. Statt der vorgesehenen vier seien oft bis zu sechs Betten belegt gewesen. Mit zehn Plätzen sei die Kapazität nun groß genug. Hinzu komme ein neuer Wartebereich für OP-Patienten vor dem Eingriff.
Der Landrat kündigte weitere Investitionen in Wangen an. Er versprach, dass der Kreis auch über den 180 Millionen Euro, die ins Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg investiert werden, seine Kliniken im Allgäu nicht aus den Augen verlieren werde. "Was würde uns die stärkste Lokomotive nutzen, wenn die Teile des Zuges dahinter die Geschwindigkeit nicht halten können?", sagte Widmaier. Dabei sei das Krankenhaus Wangen nicht irgendein beliebiger Wagen am OSK-Zug, sondern neben dem EK der zweite "Triebkopf" des Klinikverbundes.
Insgesamt sieht der Landrat die OSK auf einem guten Weg. Die Geschäftsführung habe ihm signalisiert, dass für 2008 mit einem deutlich verbesserten Betriebsergebnis zu rechnen sei. Das Krankenhaus Wangen sei nicht nur ein Haus für die Stadt, sondern für das ganze Umland. Nur ein Drittel der Patienten komme aus der Stadt selbst. "Wenn der Kreis hier investiert, nimmt er seine Verantwortung für die ganze Region wahr", betonte Widmaier.
Große Chancen eröffnen sich nach Ansicht von Oberbürgermeister Michael Lang für das Krankenhaus, wenn die A 96 Richtung Leutkirch fertig gestellt ist. Von Stuttgart bin nach Öster-reich gebe es dann eine durchgehende Auto-bahn, an der strategisch außerordentlich günstig Wangen liegt. Das Krankenhaus der Zukunft müsse seinen Patienten einen Standard wie ein Hotel bieten, meinte der OB: Dazu gehöre nicht nur eine hervorragende Betreuung, sondern auch die "Hardware", das Gebäude.
Dass sich derzeit im Inneren des Krankenhauses einiges tut, davon konnten sich die Besucher auf einer bereits nach dem neuen Farbkonzept renovierten Station und in der Geburtshilfe überzeugen. Die Geburtshilfe wurde mit Hilfe von Spenden aus Wangen verschönert. Landrat Kurt Widmaier und OSK-Geschäftsführerin Dr. Elizabeth Harrison dankten allen Spendern, die über die materielle Hilfe hinaus ein Zeichen der Verbundenheit der Wangener mit ihrem Krankenhaus gesetzt hätten.
Just am Tage der Einweihung des Aufwachraumes waren in Wangen fünf Kinder zur Welt gekommen. Nicht nur die Geburtshilfe, bei der sich in diesem Jahr ein deutlicher Zuwachs über die 544 Geburten des Vorjahres hinaus abzeichnet, sieht Dr. Harrison auf der Erfolgsspur. Die Zahl der stationären Patienten insgesamt sei in den ersten acht Monaten um über vier Prozent gestiegen, so dass zum Jahresende vermutlich die Marke von 8000 überschritten werde. "Wir reden nicht nur davon, dass Wan"gen das starke Haus im Allgäu ist. Wir beweisen es mit medizinischen Leistungen", betonte Dr. Harrison. Dazu gehöre, dass im vergangenen Jahr über 7000 Patienten in der Notaufnahme betreut wurden. Dazu gehöre auch, dass das Krankenhaus Wangen mit den Chefärzten Dr. Helge Straube und Dr. Franz Immler unverändert Mediziner habe, zu deren besonderen Schwerpunkten Schilddrüsen-OP’s gehören.



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Einweihung Aufwachraum


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