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01.06.05 - Zwei Ordenschwestern nehmen Abschied vom EK

Ravensburg (KK) – Schweren Herzens verabschiedeten sich Schwester M. Edeltraud Erhard und Schwester M. Dagmar Roth aus ihrer langjährigen Wirkungsstätte, dem Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg. Aus diesem Anlass kamen viele ehemalige Ordensschwestern aus dem Kloster Reute angereist, um Ihre Mitschwestern zu ehren. Schwester Edeltraud stand 44 und Schwester Dagmar 35 Jahre im Dienste der Kranken.
„Gott in der leidenden Menschheit zu dienen – diesen Grundsatz der Franziskanerinnen haben Sie beide gelebt. In aufopfernder Weise haben Sie Ihren Dienst verrichtet und die Menschen dabei fröhlich gemacht“, mit diesen Worten würdigte der langjährige ärztliche Direktor Dr. Wolfgang Kropp die beiden Ordenschwestern. Auch Pflegedirektor Uwe Petersen lobte in seiner Laudatio deren Schaffen.
Schwester M. Edeltraud Erhard ist im Jahre 1961 ins Krankenhaus St. Elisabeth gekommen. Schon als junge Schwester wurde sie auf der Chirurgie eingesetzt, der sie Zeit Ihres Berufslebens treu geblieben ist. Sie war mit Leib und Seele bei ihren Patienten in der Pflege tätig und überzeugte durch umfassendes Fachwissen, dass sie auch gerne an Pflegeschüler und junge Ärzte weitergab. Markenzeichen von Sr. Edeltraud war und ist ihr ansteckendes, herzliches Lachen. Sr. Edeltraud war die Seele der Station, sie wurde und wird von ihren Kolleginnen und Kollegen außerordentlich geschätzt. Mit über 70 Jahren hat sie noch vollen Dienst auf ihrer Station 2A geleistet – nun geht sie in ihren wohlverdienten Ruhestand.
„Fast 45 Jahre Dienst an kranken Menschen und ihren Angehörigen, 45 Jahre Vorbild, gute Kollegin, geschätztes Teammitglied, und wertvolle Mitarbeiterin, 45 Jahre Bescheidenheit um die eigene Person“, dankte Uwe Petersen
Schwester M. Dagmar Roth wurde in Berg bei Ravensburg geboren. Nach einer Ausbildung zur Kinderpflegerin in Wangen und Weingarten trat sie 1968 in das Kloster Reute ein. Dort hat sie die Pflegevorschule mit Erfolg besucht. Nach der Profess im Jahr 1970 führte Sie dann der Weg ins Krankenhaus St. Elisabeth,  zunächst auf die chirurgische Männerstation.
Sr. Lina, die damalige Leiterin des OPs legte den Grundstein für ihre weitere berufliche Laufbahn. Sie stellte fest, dass Sr. Dagmar für den OP geeignet ist, “denn wenn man Ihnen etwas sage, sind Sie nicht gleich beleidigt.“ Zwischenzeitlich absolvierte Sr. Dagmar in den Jahren 1971-1974 die Ausbildung zur Krankenschwester, 1975 folgte dann die Teilnahme an der ersten zweijährigen Fachweiterbildung für den Operationsdienst. Und so erfüllte sich dann im Jahr 1989 Sr. Linas Bestimmung für Sr. Dagmar mit der offiziellen Übergabe der Leitung der OP-Abteilung, die sie bis zum heutigen Tage inne hatte. Tatkräftig beteiligte sich Sr. Dagmar auch am Aufbau der Urologie unter der Leitung von Dr. Wolfgang Kropp.
Ihre Kollegen aus dem OP werden sie schmerzlich vermissen. So fuhr auch eine Delegation mit OP-Kollege Georg Schmitt nach Reute, um sich für den verbleib von Sr. Dagmar einzusetzen – vergebens. Sie wird dort gebraucht: Sr. Dagmar wird im Kloster Reute ein ganz neues Betätigungsfeld finden. Zukünftig zeichnet sie sich für die Organisation der Tagungsräume und Speisesäle im Bildungshaus in Reute verantwortlich.
Bild:

Schwester M. Edeltraud Erhard (links)und Schwester M. Dagmar Roth wurden bei ihrer Verabschiedung geehrt durch (v.l.n.r.):
Dr. Wolfgang Kropp, Peter Wiggenhauser (Operativer Leiter Bereich Schussental) Uwe Petersen (Pflegedirektor) und Georg Schmitt.








Bild: EK Siehe Bildungerschrift am Ende des Berichtes

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