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14.10.08 - Die Aufwertung geht weiter: neue Außenfarbe, neues Dach, neuer Eingang, neuer Vorplatz

WANGEN (wil) - Das Investitionsprogramm zur Aufwertung des Krankenhauses Wangen geht 2009 weiter. Der Betriebsausschuss Eigenbetrieb IKP des Kreistags hat beschlossen, dass im nächsten Jahr Fassade sowie Dach saniert werden und eine Photovoltaikanlage installiert wird. Zudem sollen Eingang und Vorplatz neu und freundlicher gestaltet werden.

5700 Quadratmeter Fassade und 2100 Quadratmeter Dach sind zu sanieren, erläuterte Architekt Günther Bestfleisch vom Eigenbetrieb IKP des Landkreises dem Ausschuss. "Das sind keine Kleinigkeiten. Wir werden im nächsten Jahr ordentlich zufassen müssen, um das durchzuziehen", sagte er. Die Fassaden des Bettenhauses sind zuletzt in den Jahren 1988 bis 1993 neu gestrichen worden. Das Krankenhaus ist von außen unansehnlich geworden, eine Renovierung ist notwendig. "Wir werden die optische Verbesserung des Krankenhauses, die wir in diesem Jahr innen begonnen haben, im nächsten Jahr außen zum Abschluss bringen", fasste Franz Baur, Betriebsleiter der IKP, zusammen.
Ein zweiter großer Schritt der Außensanierung ist ein neues Dach. Beim Dach geht es nicht mehr nur um kosmetische Reparaturen. Das flach geneigte Blechdach über dem Bettenhaus Mitte und dem Nordwestflügel ist undicht. Die Blecheindeckung ist mindestens 25 bis 30 Jahre alt. Mit ihr wurde damals das im Jahre 1958 fertiggestellte Teerdach saniert. Bei starkem Regen oder bei abtauendem Schnee läuft Wasser unter das Blech. Überhaupt nicht mehr dem Stand der Zeit entspricht die noch aus dem Jahre 1958 stammende Wärmedämmung des Daches mit drei bis vier Zentimeter starkem Teerkork.
Der Ausschuss stimmte zu, dass ein neues Dach mit einer 15 Zentimeter starken Wärmedämmung aufs Krankenhaus aufgesetzt wird. Integriert wird in das Dach auf einer Fläche von 1300 Quadratmeter eine Photovoltaikanlage. In den 1,02 Millionen Euro, die Fassaden- und Dachsanierung voraussichtlich kosten werden, sind 217 000 Euro für die Photovoltaikanlage enthalten. Es sind Kosten, die sich rechnen. Innerhalb von 20 Jahren wird mit einer Einspeisevergütung von 334 000 Euro für den Solarstrom gerechnet. Dazu kommt der ökologische Effekt: Durch das Solardach wird jedes Jahr der Ausstoß von 34,8 Tonnen CO2 vermieden.
Für die Neugestaltung des Eingangsbereiches und des Vorplatzes der Klinik hat der IKP-Ausschuss die Verwaltung beauftragt, 970 000 Euro in den Vorentwurf für den Wirtschaftsplan 2009 des Eigenbetriebs einzustellen. So viel wird eine "Maximalvariante" kosten, die Architekt Günther Bestfleisch dem Ausschuss vorstellte. Danach wird der Eingang von außen gesehen weiter nach rechts verlegt und mit einer modernen Türanlage ausgestattet, die verhindert, dass es wie heute im Inneren beim Öffnen der Türen merklich zieht. Das Vordach soll abgebrochen und durch eine Segelkonstruktion ersetzt werden. Diese soll den Vorplatz überspannen und für besseren Schutz bei Wind und Wetter sorgen. Zudem wirkt der Eingang mit dieser Konstruktion offener als mit dem gedrückten Vordach heute.
Gegenüber dem Eingang könnte die Betonwand abgebrochen werden, so Bestfleisch weiter. Der Platz könnte damit aufgeweitet werden. Kurzzeitparkplätze sowie Stellplätze für Behinderte und Taxen, die heute vermisst werden, wären möglich. Zum Personalwohngebäude hin könnte ein Hang modelliert werden, der optisch ansprechender aussieht als die Mauer. Der Ausschuss nahm den Entwurf zur Kenntnis und beauftragte die IKP, nach der Bereitstellung der Investitionsmittel eine Planung und eine Kostenberechnung zur Entscheidung vorzulegen.



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