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29.07.08 - Mit Examen ausgezeichnete Chancen

RAVENSBURG (kk) - Sehr gute berufliche Aussichten haben derzeit operationstechnische Assistenten (OTA). 21 OTA legten gerade ihr Examen an der Oberschwaben Klinik ab. Bei der Ausbildung dieser Fachkräfte im OP-Saal kooperierten bisher fünf Krankenhausträger. Ab September kommen weitere drei dazu.

Dr. Sebastian Wolf, Direktor Mitarbeiterservices der OSK, war es vorbehalten, als erster im Namen der Geschäftsführung zu gratulieren. Er bestätigte den frisch gebackenen operationstechnische Assistenten, in der Praxis anerkannte Fachkräfte seine, wenngleich die staatliche Anerkennung noch fehle. Die bisherigen Absolventen dieser dreijährigen Ausbildung seien gesuchte Leute, die sehr schnell in den Arbeitsprozess integriert werden. So haben auch alle Prüflinge des aktuellen Kurses unter der Leitung von Roland Steeb einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Von Sylt, über Osnabrück nach München bis hin ins Schweizer Chur sitzen ihre neuen Arbeitgeber. Vier der 8 OSK-Schüler bleiben in den Häusern St. Elisabeth und Wangen. Zum Einsatz kommen die OTA in OP-Abteilungen, in chirurgischen Ambulanzen und chirurgischen Allgemeinstationen aber auch in der Endoskopie und der Zentralsterilisation. Der Beruf selbst ist relativ jung. Ihn gibt es erst seit 15 Jahren.

"In diesem Beruf gibt es zwei Erfolgsfaktoren: Disziplin und Verantwortungsbewusstsein", so Dr. Wolf. Im OP wie auch in der Notaufnahme sei man mitunter bis an seine Grenzen gefordert. Beide sind anspruchsvolle Kernbereiche eines Krankenhauses. Den Kooperationspartner bescheinigte Rosemarie Zuchtriegel, Fachbereichsleiterin der OTA-Schule, eine ausgezeichnete Unterstützung und eine reibungslose Kooperation.

Die theoretische Ausbildung findet an der OTA-Schule in Ravensburg statt, die praktische an dem  jeweiligen Krankenhaus. Umso wichtiger sei eine gut funktionierende Zusammenarbeit. Erstmalig nahm auch ein Soldat an der Ausbildung teil. Er kommt aus dem Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz und war für die Ausbildungszeit in der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen stationiert. Bisherige Kooperationspartner der OSK sind die Kliniken des Landkreises Biberach, das Klinikum Friedrichshafen, die Krankenhaus GmbH Alb-Donau-Kreis, die Klinik Tettnang und das HELIOS Spital Überlingen. Im September, wenn der neue Kurs beginnt, werden noch das Krankenhaus Lindau, das Klinikum Kempten-Oberallgäu und die Kliniken des Landkreises Sigmaringen im Boot sitzen. Dann wird auch die Zahl der Ausbildungsplätze von 38 auf 44 erhöht.

Bild (von links nach rechts):
Helene Maucher (Pflegedienstleiterin Kliniken Landkreis Biberach GmbH); dahinter: Roland W. E. Steeb (Kursleiter OTA); Ingrid Jörg (Prüfungsvorsitzende); Rosemarie Zuchtriegel (Fachbereichsleiterin OTA); Martina Feldhaus (Pflegedirektorin Klinikum Friedrichshafen GmbH); Brigitte Dorn (Pflegedirektorin Klinik Tettnang GmbH); Irina Bitter (FN); Daniela Bonin (EK-RV); Stefan Duttle (ÜB); Bettina Ruf (BC); Vera Ackermann (BC); Manuela Dorner (EK-RV); Kristin Schütze (EK-RV); Sabine Mesmer (Isny); Petra Wipper (TT); dahinter: René Fischer (ADK); Ksenia Hofmann (EK-RV); Markus Weber (BC); Katharina Feigl (FN); Selina Benndorf (FN); Daniel Brahm (EK-RV); Melanie Duffner (ÜB); Dorothee Erne (EK-RV); Christine Rösch (ADK); Beate Fricker (Wangen); Melanie Mader (BC); Dr. Sebastian Wolf (Leiter Mitarbeiter-Services); Andreas Braun (FN)










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