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07.04.08 - Die OSK präsentiert sich dem FDP-Fraktionschef gut aufgestellt

RAVENSBURG (wil) - Über die Krankenhausversorgung im ländlichen Raum hat sich Dr. Ulrich Noll, Vorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, bei der Oberschwaben Klinik informiert. Am Ende seines zweistündigen Besuches im Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg meinte er, dass die OSK für die Herausforderungen der Zukunft, die seiner Ansicht nach von noch mehr Wettbewerb geprägt sein wird, gut aufgestellt sei.

Geschäftsführerin Dr. Elizabeth Harrison und Dr. Jan-Ove Faust, Direktor Medizin und Behandlung der OSK, stellten dem FDP-Fraktionsvorsitzenden die Konzepte der OSK vor. Sie gingen dabei insbesondere auf die Weiterentwicklung der kleineren Standorte zu Gesundheitszentren und auf die anstehende Neustrukturierung des EK ein. Dr. Harrison unterstrich, dass die OSK die Zukunft der Versorgung auf dem Lande in wohnortnahen Gesundheitszentren sieht, die sich auf bestimmten Feldern spezialisieren und in denen die OSK mit Partnern aus dem Bereich der niedergelassenen Ärzte zusammenarbeitet. Sie stellte als Beispiel dafür das Krankenhaus Leutkirch vor, in dem mittlerweile die OSK mit ihrer stationären Patientenbetreuung und ihrem Ambulanten Operationszentrum, niedergelassene Arztpraxen und Beratungsstellen unter einem Dach arbeiten. Ganz obenan, so Harrison, stehe für die OSK, dass in den ländlichen Gebieten die Notarztstandorte erhalten bleiben.
Eva-Maria Meschenmoser, Erste Landesbeamtin beim Landkreis Ravensburg, betonte, dass der Landkreis als der große Gesellschafter der OSK sowohl hinter der flächendeckenden Versorgung als auch hinter der Neustrukturierung des EK steht. Die Strategie, die kleineren Standorte zu Gesundheitszentren weiterzuentwickeln, sei die konsequente Fortsetzung des im Jahre 2005 von der Geschäftsführung aufgelegten medizinischen Konzeptes. Der Landkreis Ravensburg liege mitten in einer von vielen Einrichtungen geprägten "Gesundheitsregion".
Die Weiterentwicklung kleinerer Krankenhäuser zu Gesundheitszentren stehe und falle damit, dass die Kooperation zwischen dem Krankenhausunternehmen und den niedergelassenen Ärzten funktioniert, sagte Dr. Ulrich Noll. Er stellte fest, dass im Landkreis Ravensburg schon sehr viel auf den Weg gebracht ist, was andernorts noch schwierig ist. Der FDP-Fraktionsvorsitzende rief dazu auf, das Gesundheitswesen als Chance zu begreifen. Denke man an die Wertschöpfung oder an die Arbeitsplätze, berge das Gesundheitswesen mehr Möglichkeiten als Risiken in sich. Dr. Noll forderte die Bereitschaft ein, über andere Finanzierungsmodelle im Gesundheitswesen nachzudenken. Kritisch ging der FDP-Politiker in diesem Zusammenhang mit der Gesundheitsreform und insbesondere mit dem Gesundheitsfonds ins Gericht. Der Fonds werde einen erheblichen Mittelabfluss aus Baden-Württemberg mit sich bringen.

Bild:
FDP-Fraktionsvorsitzener Dr. Ulrich Noll (vorne rechts) und der parlamentarische Berater der FDP-Landtagsfraktion Dr. Peter Zaar (hinten rechts) wurden von OSK-Geschäftsführerin Dr. Elizabeth Harrison, Direktor Medizin und Behandlung Dr. Jan-Ove Faust, Professoer Dr. Birgit Vosseler von der Hochschule Ravensburg/Weingarten und von der Ersten Landesbeamtin Eva-Maria Meschenmoser über die Gesundheitsregion informiert.



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