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05.06.08 - Polnische Delegation informiert sich in Weissenau über Klinikmanagement

Weissenau - Eine Delegation aus polnischen Politikern und Klinikmitarbeitern des Babinski Krankenhauses in Malopolska (Kleinpolen) besuchte Anfang Juni das Zentrum für Psychiatrie Die Weissenau. Geschäftsführer Wolfgang Rieger und Ärztlicher Direktor Professor Dr. Paul-Otto Schmidt-Michel informierten die Gäste über Strukturen und Klinikmanagement der Südwürttembergischen Zentren für Psychiatrie. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf  gemeindepsychiatrischen Einrichtungen.

"Die Psychiatrie in Polen entwickelt sich derzeit sehr dynamisch, es stehen viele Neuerungen bevor", erklärte Urszula Sanak, Direktorin der Abteilung für Gesundheitswesen und Soziales der Woiwodschaft Malopolska. Derzeit wird in Malopolska an einem neuen Psychiatrieplan gearbeitet, in dem auch insbesondere ambulante Bereiche berücksichtigt werden sollen. "Wir sind hier hergekommen, um beispielhafte Praxis kennenzulernen und diese in unsere Systeme zu implementieren", so Sanak. Bei Besichtigungen der Tagesklinik und dem Gemeindepsychiatrischen Zentrum in Friedrichshafen konnten sich die Gäste vor Ort über ambulante Einrichtungen informieren. Ein Erfahrungsaustausch zwischen Ärzten und Psychologen aus Krakau und der Weissenau über Forensische Psychiatrie und die Behandlung von Borderline-Störungen brachten beidseitige neue Erkenntnisse.

Auch das erfolgreiche Management einer großen Klinik war ein wichtiges Thema beim Besuch. Seit einem Jahr wird das für die psychiatrischer Versorgung von Krakau zuständige Babinski Krankenhaus statt wie bisher von einer dualen Leitung und einem Verwaltungsdirektor von einer Geschäftsführerin geleitet - einem Führungsprinzip, dem die Südwürttembergischen Zentren für Psychiatrie seit zwölf Jahren folgen. Deshalb erhielten die Gäste, zu denen auch die Krankenhausdirektorin Marzena Grochowska gehörte, eine aufschlussreiche Managementschulung. Wolfgang Rieger informierte über Aufgaben und Leistungsstrukturen der Zentren, Dr. Paul-Otto Schmidt-Michel ging auf die Regionalisierung der psychiatrischen Versorgung im Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg ein. Die Führungskräfte der südwürttembergischen Zentren werden den Bezirk Kleinpolen zukünftig bei ihrer Psychiatrieplanung für die rund drei Millionen Einwohner umfassenden Region Kleinpolen weiter beraten.

Bild:
Eine polnische Delegation aus Urszula Sarnak, Direktorin der Abteilung für Gesundheitswesen und Soziales, Krankenhausdirektorin Marzena Grochowska und Mitarbeiter der Babinski Krankenhauses informierte sich über die Strukturen der Südwürttembergischen Zentren für Psychiatrie. Dazu gehörte auch ein Besuch des Gemeindepsychiatrischen Zentrums in Friedrichshafen.










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