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07.01.08 - Darmkrebs - das stille Risiko

ISNY (kk) - Dr. med. Hermann Hennemann eröffnet den "Treffpunkt Gesundheit" im neuen Jahr mit dem Thema "Dickdarmkrebs - Vorsorge und Behandlung". Sein Vortrag findet im kleinen Kursaal in Isny am Mittwoch, 9. Januar 2008 um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Dr. Hennemann, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Krankenhaus in Leutkirch, widmet sich einer der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Jedes Jahr erkranken fast 60.000 Bundesbürger an Darmkrebs, etwa die Hälfte davon stirbt. Dabei ließen sich mehr als 90 Prozent aller Menschen retten, wenn der Darmkrebs rechtzeitig entdeckt würde. Früherkennung wäre der richtige Schlüssel - aber keiner geht hin. Nur 15 Prozent der Männer und 28 Prozent der Frauen nehmen in Deutschland bislang die Krebsvorsorge wahr.

Dr. Hennemann betont die Wichtigkeit der Vorsorge. Das gefährliche an Darmkrebs: Er entwickelt sich unmerklich. Bei den meisten Menschen zeigen sich über viele Jahre keinerlei Anzeichen einer Krankheit. Sie fühlen sich fit und rundum wohl. Er wird auf verschiedene Methoden der Früherkennung eingehen, die heutzutage sehr schonend sind. Im frühen Stadium lassen sich einzelne Polypen, ehe sie entarten können, im Rahmen einer Darmspiegelung entfernen. Gelingt es, einen Tumor frühzeitig zu erkennen und vollständig zu entfernen, sind die Heilungschancen sehr gut.

Bewegungsmangel, Übergewicht, langjähriger Alkohol- und Nikotinkonsum begünstigen die Entstehung von Darmkrebs. Daneben spielen erbliche Faktoren eine Rolle. Bei Verwandten von Patienten mit Darmkrebs liegt das Risiko zwei- bis dreifach höher.








Krankenhaus Isny

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