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26.11.07 - Wenn Krankenhäuser Familien einstellen

RAVENSBURG (zfp) - Eine Fachtagung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf veranstaltet das Zentrum für Psychiatrie Die Weissenau (ZfP) am Mittwoch, 28. November: "Wenn Krankenhäuser Familien einstellen". Die Schirmherrschaft hat Dr. Monika Stolz MdL, Ministerin für Arbeit und Soziales, übernommen.

Junge Familien sind heute mehr denn je auf, sichere und gleichzeitig flexible und chancenreiche Arbeitsplätze angewiesen. Moderne Unternehmen wissen, dass gerade diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders motiviert an die Arbeit gehen, wenn sie gleichzeitig ihre Kinder zuverlässig und gut betreut wissen. In Zeiten des Fachärztemangels und des Pflegenotstands überlegen sich gut ausgebildete junge Männer und Frauen, an welches Krankenhaus sie sich binden, wo sie Chancen für längerfristige Entwicklungsmöglichkeiten sehen und gleichwertig ihre Lebensbereiche Arbeit und Familienplanung verknüpfen können.

Wenn Krankenhäuser nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sondern Familien einstellen, kommen sie nicht nur ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung nach. Sie tragen auch zur eigenen Qualitäts- und damit Standortsicherung bei.
Diese Aspekte werden bei der Fachtagung in der Weissenau eingehend beleuchtet. Zu Wort melden sich der Ulmer Professor Dr. Jörg Fegert, die Präsidentin des Deutschen Ärztinnenverbandes Dr. Astrid Bühren sowie Professor Dr. Tilman Steinert und Dr. Isabel Böge. An einer Podiumsdiskussion mit Heike Engelhardt nehmen Astrid Bühren, Jörg Fegert, Carmen Kremer, Jan Raape und Wolfgang Rieger teil.

"Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahren zu einem Mangel an qualifizierten und hochqualifizierten Erwerbspersonen führen. Gerade die Einrichtungen der Gesundheitsversorgung werden dies zu spüren bekommen." Ministerin Monika Stolz kennt die Herausforderungen der näheren Zukunft. In ihrem Grußwort zur Tagung schreibt sie: "Der Wettbewerb um gute Nachwuchskräfte wird sich weiter verschärfen. Dabei werden solche Einrichtungen im Vorteil sein, die es jungen Menschen ermöglichen, Beruf und Familie miteinander zu verbinden." Die Praxis der südwürttembergischen Psychiatriezentren hält sie "für sehr erfreulich", da sie nicht zuletzt "auch ihrer gesellschaftlichen Mitverantwortung Rechnung" tragen.

Die Landesministerin weiß sich einig mit Dr. Ursula von der Leyen. Die Bundesfamilienministerin betont, familienbewusste Arbeitsbedingungen lägen im Interesse der Unternehmen, im Interesse der Volkswirtschaft und des Gemeinwohls. Die Anstrengungen der Psychiatriezentren würdigt sie besonders: "Damit nehmen Sie eine Vorreiterrolle und Vorbildfunktion für andere Krankenhäuser ein."

Tagung "Wenn Krankenhäuser Familien einstellen" am Mittwoch, 28. November, 14 bis 18 Uhr, Altes Schwimmbad, ZfP Die Weissenau.








Zentrum für Psychiatrie Die Weissenau (ZfP)

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