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09.11.07 - Der Tod ist nicht das Ende einer Reise

RAVENSBURG (kk) - "Ich sehe den Tod nicht als Grenze, sondern als Übergang zwischen zwei Leben." Mit diesen Worten wirkte erstmalig ein Vater bei der Trauerfeier der Fötenbestattung mit. Die Frage und der Zweifel, was er falsch gemacht hatte, quälten ihn. Er fasste die Verarbeitung seiner Trauer in ergreifende Worte. Durch intensive Beschäftigung mit dem Abschied von seinem totgeborenen Kind fand er dennoch die "Kraft, wieder nach vorne zu schauen". Er und seine Frau fühlen sich als Eltern, seit sie selbst ihr Kind in den Händen haben konnten.

Mit seiner Ansprache machte er anderen Trauergästen Mut. Wie wichtig das Ritual des Abschiednehmens ist, zeigt die zunehmende Anzahl der Trauernden, die der Bestattungszeremonie beiwohnen. Die beiden Krankenhausseelsorger Hermann Dippon und Udo Hermann sowie Schwester Gudrun haben die rund 50 Trauernden in die Zeremonie eingebunden, um ihnen so die Möglichkeit zu geben, aktiv Abschied zu nehmen und ihren Kummer auszudrücken.








Fötenbestattung im Trauermonat November auf dem Hauptfriedhof in Ravensburg

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