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21.08.07 - Statt Minuten nur noch Sekunden in der Röhre

RAVENSBURG/WANGEN (kk) – Am Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg ist ein neuer hochleistungsfähiger Computertomograph (CT) in Betrieb genommen worden. Der bisherige 16-Zeiler CT des EK wurde am Krankenhaus Wangen installiert. Die radiologische Abteilung in Wangen macht mit dem vom EK übernommenen Gerät einen Quantensprung in Sachen Auflösung und Geschwindigkeit bei der Diagnostik: Die Untersuchungszeit verkürzt sich von mehreren Minuten auf nur wenige Sekunden.

Nun verfügen beide radiologische Abteilungen der Krankenhäuser Wangen und St. Elisabeth seit Ende Juli über hochauflösende Computertomographen. Anlass für die bessere Ausstattung beider Abteilungen war der Verbesserungsbedarf am Krankenhaus in Wangen. Der 14 Jahre alte CT wurde ausgewechselt, weil er nicht mehr dem heutigen Anspruch an die Medizintechnik in einem Haus mit diesem breiten medizinischen Spektrum entsprach.

Die Abteilung für Radiologie von Dr. med. Alojzije Marcinko nutzt das CT für stationäre Patienten des Krankenhauses. Das Diagnostik MVZ Oberschwaben Klinik, dessen ärztlicher Leitung der Neurochirurg Markus Scheeff ist, führt darüber hinaus mit dem CT auch Untersuchungen bei ambulanten Patienten durch. Nachdem für das Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg ein CT vom Typ „Brilliance 40“ gekauft worden ist, war der erst dreieinhalb Jahre alte bisherige CT des Zentralversorgungshauses für Wangen frei.
Unmittelbar werden die Patienten diese Verbesserung der technischen Ausstattung der Oberschwaben Klinik vor allem im Krankenhaus Wangen merken. Hier verkürzt sich die Untersuchungszeit im CT von mehreren Minuten auf nur wenige Sekunden. In dieser Zeit werden präzise Mehrschichtaufnahmen des Körpers eines Patienten vom Kopf bis zu den Füßen geliefert. Die exakte, hochauflösende, dreidimensionale Darstellung bietet die optimale Grundlage für die Diagnose und die anschließende Behandlung. Alle medizinischen Abteilungen profitieren von dem neuen CT. Ob es sich um Knochenbrüche, Zähne, Hohlräume im Bronchialsystem und Darm handelt oder um die Darstellung von Lungenrundherden, Blutgefäßen, Herzkranzgefäßen oder Bereiche im Gehirn, das alles wird präzise mit einer Aufnahme dargestellt und ist durch die dreidimensionale Darstellung von allen Seiten zu begutachten.

Von lebensrettender Bedeutung kann die Zeitersparnis durch einen leistungsfähigen CT für Schwerverletzte nach einem Unfall sein. Diese weisen in der Regel mehrere unterschiedlichste Verletzungen auf, ein sogenanntes Polytrauma. Die Geräte liefern alle benötigten Daten innerhalb kürzerster Zeit. Die Daten werden in einer sehr hohen Bildqualität auf dem Bildschirm des Computers dreidimensional dargestellt, um eine präzise Diagnose zu ermöglichen. Auf dieser Grundlage werden dann die Behandlungsschritte einge-leitet. Die Daten können auch später jederzeit nochmals aufgerufen werden.

Die Strahlendosis beider Mehrzeilen-Computertomographen kann optimal auf die individuelle Anatomie des Patienten angepasst werden, was insbesondere bei Kindern zu einer drastischen Reduzierung der Strahlenbelastung führt.

Die radiologische Abteilung von Professor Dr. med. Bernd Steidle im EK war bisher mit dem 16-Zeiler-CT sehr gut ausgestattet, kann nun allerdings mit dem neuen Gerät noch exakter diagnostizieren. Das hochauflösende System des Philips Brilliance 40 am EK setzt erneut Standards. Selbst kleinste Veränderungen an Knochen, Schädelbasis, Gefäßen sowie des Herzens können erfasst werden. Mehr Schichten als bisher lassen Aufnahmen in höchster Auslösung in noch kürzerer Untersuchungszeit zu. Von großem Vorteil ist dies für Schwerst- und Mehrfachverletzte des Traumazentrums, Patienten des Onkologi-schen Schwerpunkts sowie Patienten der Kardiologie. Doch auch alle anderen Fachabteilungen profitieren davon. Mit diesem CT werden die medizinischen Anforderungen in diesem Bereich der nächsten Jahre voll abgedeckt. Die OSK hat mit der Entscheidung für dieses CT in weitem Umkreis ein Alleinstellungsmerkmal.

Die Gesamtsumme für den neuen CT und die Umsetzung des CT nach Wangen beläuft sich auf 540.000 Euro. Die Inbetriebnahme beider Geräte erfolgte im Juli.

Info:

Die Computer-Tomographie ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren, das Querschnittsbilder verschiedener Körperregionen liefert. Im Gegensatz zu Röntgenbildern, die nur eindimensionale Ansichten liefern bietet des CT eine dreidimensionale Auswertung der Aufnahmen. Möglich macht dies eine Strahlenquelle, die rund um den Körper kreist und verschiedene Schichten des Körpers (z. B. Haut, Fett, Muskel, Organe, Knochen) auswertet.

Bildunterschrift:
Die medizinisch-technische Radiologieassistentin Claudia Schubert bereitet eine Patientin für die Untersuchung im Computertomographen vor.








Die medizinisch-technische Radiologieassistentin Claudia Schubert bereitet eine Patientin für die Un

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