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16.08.07 - Germany's next top nurses

RAVENSBURG (kk) – Germany’s next top nurses zeigen sich selbstbewusst. Stolz tragen sie ihre T-Shirts mit diesem Slogan während sie ihre Zeugnisse entgegen nehmen dürfen. Sie sind die Pflegenden einer neuen Generation: Der erste Kurs der Oberschwaben Klinik, der nach dem neuen Ausbildungsgesetz unterrichtet wurde.

Die Berufsbezeichnungen Krankenschwester beziehungsweise Krankenpfleger gehören der Vergangenheit an. Künftig werden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sowie Gesundheits- und Krankenpfleger ausgebildet. Auch die eigenständige Ausbildung in der Kinderkrankenpflege ist in die neue Ausbildung integriert. Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger lautet die Bezeichnung. „Gesundheit“ steht bewusst an erster Stelle.

Die Oberschwaben Klinik ist eine von wenigen Schulen, die das veränderte Krankenpflegegesetz radikal vor drei Jahren umgesetzt hat. „Die Umstellung auf das neue System hat sich bewährt“, bestätigt Ingrid Jörg, Leiterin der Aus-, Fort- und Weiterbildung der OSK. „Es geht nicht mehr nur darum, sich Fachwissen anzueignen, die ganze Persönlichkeit ist gefragt“, so Jörg weiter.

Das Krankenpflegegesetz aus dem Jahr 2004 hat die Ausbildung in der Pflege neu strukturiert und inhaltlich grundlegend überarbeitet. Der Gesetzgeber trägt so den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung. Pflege wird aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung zunehmend in der häuslichen Umgebung, in unterschiedlichsten Wohnformen und in Pflegeheimen stattfinden.

Dementsprechend hat sich der Schwerpunkt der Ausbildung verschoben: hin zu mehr Pflege, mehr Prävention, mehr Beratung und mehr Anleitung der Pflegeempfänger und deren Angehörige. Individuelle Betreuung gewinnt an Bedeutung. Ein deutliches Zeichen, dieser Entwicklung gerecht zu werden, ist der gestiegene Anteil an Stunden für die Ausbildung in der ambulanten Versorgung.

Für den Unterricht bedeutet dies, dass komplexe Lernsituationen geschaffen werden. Anhand von Situationsbeschreibungen erarbeiten sich die Auszubildenden mit Begleitung der Lehrer adäquate Pflegepläne. Diese Pläne sind individuelle auf die Pflegesituation angepasst. Das Wissen auf die jeweilige Situation zu transferieren, setzt eine flexible Denkweise voraus. Die Schüler üben in Gruppenarbeit Handlungen, Beratungsgespräche, Anleitungssituationen und vieles mehr.

„Durch dieses neue Ausbildungssystem versetzten wir die Schülerinnen und Schüler in die Lage, individuell und professionell zu pflegen“, sagt Barbara Birnbaum, die Schulleiterin der OSK. Dr. Jan-Ove Faust, Direktor für Medizin und Behandlung der OSK, bestätigt den frisch gebackenen Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pflegern: „Mit dieser Ausbildung sind Sie hervorragend für die Zukunft gewappnet.“ Nach Meinung von Faust ist die Zusammenarbeit zwischen einer guten Pflege und einer guten Medizin die Voraussetzung für eine erfolgreiche Versorgung der Patienten.

Die Examenskandidaten zogen auch ein positives Fazit ihrer dreijährigen Ausbildung. Nicht leicht sei es ihnen gefallen, sich vom gewohnten Frontalunterricht aus der Schule auf die neuen Lern- und Lehrmethoden in der Ausbildung einzustellen. Doch haben sie dadurch auch mehr Selbständigkeit gelernt. Nicht nur die Schüler waren gefordert, auch die Lehrer, die sich mit den neuen Unterrichtsformen erst vertraut machen mussten, gestehen die Kursleiterinnen Josefine Wölfle und Johanna Pfanner.








Germany's next top nurses mit ihren Ausbildern.

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