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09.08.07 - Neuer Haustarif: Nach drei Jahren steigen wieder die Vergütungen

RAVENSBURG (wil) - Die Oberschwaben Klinik gGmbH hat mit den Gewerkschaften verdi und Marburger Bund einen neuen Haustarifvertrag abgeschlossen. Rückwirkend zum 1. Januar 2007 steigen die Vergütungen um 1,7 Prozent. Für 2008 wurde eine weitere lineare Tariferhöhung um 1,5 Prozent vereinbart. Nach drei Jahren, in denen die Mehrzahl der 2600 OSK-Beschäftigten sogar zwischenzeitlich Abschläge wegen des Notlagentarifvertrages hinnehmen musste, werden damit erstmals die Vergütungen wieder angehoben.

Für die Ärzte schloss die OSK erstmals einen eigenen Haustarifvertrag mit dem Marburger Bund ab, für die übrigen Berufsgruppen mit der Dienstleistungsgewerkschaft verdi. Mit verdi wurde vereinbart, dass die Vergütungen unabhängig von der linearen Anpassung um mindestens 50 Euro pro Monat steigen. Auf diese soziale Komponente hatte die Gewerkschaft großen Wert gelegt. Für die von verdi vertretenen Berufsgruppen bleibt es bei der bisher schon geltenden Arbeitszeit von 38,5 Stunden pro Woche. Für die Ärzte wurde mit dem Marburger Bund die 42-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich vereinbart. Sowohl die OSK-Geschäftsleitung als auch die Gewerkschaften betonen, dass diese Tarifeinigung zwar das Ergebnis langwieriger und mitunter zäher Verhandlungen ist, aber ohne Streik erreicht werden konnte.
Ein wichtiges Thema ist in einem Krankenhausunternehmen die Bewertung der Bereitschaftsdienste, bei denen es um die Umsetzung eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes (EuGH-Urteil) geht. Auch hierfür wurde mit beiden Gewerkschaften Vereinbarungen getroffen. Gefunden wurden klare, einfache und praktikable Regelungen.
Die OSK hat im vergangenen Jahr 90,6 Millionen Euro für ihr Personal ausgegeben. Einschließlich der neuen Vereinbarungen für Bereitschaftsdienste sowie für Schicht- und Nachtzuschläge rechnet Elmar Felme, der Direktor Mitarbeiter Services, damit, dass die Personalkosten mit dem neuen Haustarif in diesem Jahr um etwa 2,5 Millionen Euro steigen werden. Eine Steigerung wurde bereits im Wirtschaftsplan für 2007 einkalkuliert.
OSK-Geschäftsführerin Dr. Elizabeth Harrison betont, dass der Haustarifvertrag den wirtschaftlichen Erfordernissen des Unternehmens gerecht wird. Zugleich sei er ein attraktives Tarifwerk, um die  Wettbewerbsfähigkeit der OSK bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter im Ärzte- und Pflegebereich zu gewährleisten. Der Notlagentarif, der  im Jahre 2005 vereinbart worden war, hatte bis Ende 2006 gegolten.



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