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08.06.07 - 95 Prozent der Frauen empfehlen Wangen weiter

WANGEN (wil) – 95 Prozent der Frauen, die in Wangen entbunden haben, würden die Allgäu-Geburtshilfe der Oberschwaben Klinik weiterempfehlen. Dieses erfreuliche Ergebnis erbrachte eine Untersuchung des Augsburger Riegl-Instituts. Neben vielen positiven Urteilen gab es auch eine Reihe von Anregungen für Verbesserungen, so bei Parkplätzen und Spielmöglichkeiten.

Das Riegl-Institut hat Umfragen in 478 von 1200 Geburtshilfen in Deutschland durchgeführt  und die Ergebnisse analysiert. Im Herbst letzten Jahres verteilte Riegl auch Fragebögen an die Wöchnerinnen in Wangen. Chefarzt Prof. Dr. Andreas Grüneberger ist zufrieden damit, wie die Geburtshilfe im Urteil der Frauen abgeschnitten hat. Bei der letzten Umfrage vor neun Jahren hatten viele Wöchnerinnen den Wunsch nach einem Kinderarzt geäußert. Er wurde erfüllt. „Das hat uns sehr geholfen“, sagt Professor Grüneberger. 60 Prozent der Befragten und damit mehr als im Durchschnitt der untersuchten Geburtshilfen (49 Prozent) haben jetzt die Arbeit von Dr. Hans Stiete als besonders positiv hervorgehoben.
Auffallend ist, dass nur jede dritte Frau, die in Wangen entbindet, aus der Stadt selbst kommt. Zwei Drittel fahren aus der Umgebung nach Wangen, vornehmlich aus den Räumen Leutkirch, Isny, Lindenberg und Lindau. In der Wangener Geburtshilfe sind die Frauen verhältnismäßig jung. 31 Prozent gegenüber 24 Prozent im bundesweiten Durchschnitt gehören zur Altersgruppe von 26 bis 30. 56 Prozent der Wangener Gebärenden haben mehrere Kinder. Im Bundesdurchschnitt sind es 47 Prozent.
Bestärkt wurden die Wangener Geburtshelfer und –helferinnen darin, mit der integrativen Wochenstation auf dem richtigen Weg zu sein. Eine deutliche Mehrheit der Patientinnen wünschte eine gemeinsame Schwester für Kind und Mutter. Positiv aufgenommen wird auch die Stillförderung durch die für dieses Angebot speziell weitergebildete Schwester Daniela. 80 Prozent der Wangener Wöchnerinnen gegenüber 54 Prozent im bundesweiten Durchschnitt gaben an, so lange wie möglich stillen zu wollen. Die Betreuung der Kinder erfolgt auf der Station je nach den Wünschen der Mütter.
58 Prozent der Frauen kommen durch Tipps von Verwandten und Kolleginnen in die Wangener Geburtshilfe, 32 Prozent auf Grund der Empfehlungen von Hebammen. Beide Werte liegen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Deutlich darunter liegen mit jeweils einem Prozent für die Kontaktaufnahme das Internet und Zeitungsartikel. Mit einem neu gestalteten Internetauftritt hat die OSK auf diese kritischen Anmerkungen reagiert.
Positiver als in anderen Geburtshilfen beurteilten die Schwangeren in Wangen die Notfalluntersuchungen am Wochenende, Behandlungen gravierender Beschwerden und die Hebammensprechstunden. „Perfekt“ fanden die Zimmerqualität in Wangen 49 Prozent der Befragten und damit deutlich mehr als in anderen Ge-burtsabteilungen (Durchschnitt 27 Prozent).
95 Prozent der Wöchnerinnen würden die Wangener Geburtshilfe weiterempfehlen. Der Wert liegt deutlich über dem bundesweiten  Durchschnitt von 85 Prozent. Gleichwohl hat die Studie auch zahlreiche Anregungen für Verbesserungen gebracht. Kritisiert wurden die Parkplatzsituation am Krankenhaus, fehlende Spielmöglichkeiten für Geschwisterkinder und dass die Cafeteria mittags geschlossen hat. Wünsche gab es auch zu Essen, Essenszeiten und zu Möglichkeiten, dass auch Angehörige in der Klinik essen können. Für Professor Grüneberger sind die Kritikpunkte eine wertvolle Hilfe: „Manchmal sind es nur Kleinigkeiten die den Patienten auffallen. Aber es war wichtig, es zu  erfahren und wir bemühen uns, die Punkte bis zur nächsten Befragung zu beheben.“

Foto: Prof. Dr. Andreas Grüneberger, Chefarzt für Gnyäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Wangen, stellte die Ergebnisse der Untersuchung vor. Bild: OSK



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Prof. Dr. Andreas Grüneberger

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