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30.05.07 - Wolfgang Kaschka: Eine Erfolgsstory

RAVENSBURG (zfp) – Was vor 30 Jahren als „Stammzelle“ in der Weissenau angelegt worden ist, hat sich zur Erfolgsstory entwickelt. Die Rede ist von der Spezialstation für depressiv erkrankte Patienten, die am Zentrum für Psychiatrie Die Weissenau (ZfP) ihr 30-jähriges Bestehen feiern konnte.

Das ursprünglich ausschließlich vollstationäre Therapieangebot konnte in den letzten Jahren durch teilstationäre Behandlungsmöglichkeiten wie Tages- und Nachtklinik sowie um eine Institutsambulanz erweitert werden. Das therapeutische Spektrum umfasst drei Gruppen von Behandlungsverfahren. Zu nennen sind biologische Ansätze, wie die Gabe von Antidepressiva, Lichttherapie sowie therapeutischen Schlafentzug, die so genannte „Wachtherapie“. Weitere Bausteine sind psychotherapeutische Behandlungsmaßnahmen, die in Form von Einzel- und Gruppentherapie angeboten werden, ergänzt durch Familien- und Paargespräche, sowie ein spezielles pflegerisches Konzept, die Bezugspflege. Der Information und Betreuung von Angehörigen depressiv Erkrankter dient eine eigens eingerichtete Angehörigengruppe.

Chefarzt und Forschungsdirektor Professor Dr. Wolfgang Kaschka betont in diesem Zusammenhang: „Als Teil der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm gewährleistet die Abteilung einen Behandlungsstandard, der den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Leitlinien entspricht.“

Die Volkskrankheit Depression betrifft zehn bis 30 Prozent der Bevölkerung. Sie stellt damit weltweit eine der größten gesundheitspolitischen und sozioökonomischen Herausforderungen für die nächsten Jahre dar, weiß Kaschka. Der Professor betont: „Trotz schwieriger werdender ökonomischer Rahmenbedingungen wird sich die Depressionsabteilung des ZfP Weissenau den Herausforderungen eines sich rasch wandelnden Gesundheitssystems stellen und auch zukünftig patientengerechte Therapieangebote vorhalten und weiterentwickeln.“

Die Weissenauer Depressionsstation gehört dem seit mehreren Jahren erfolgreich arbeitenden Kompetenznetz Depression an und ist intensiv mit den gemeindepsychiatrischen Verbünden in der Region vernetzt. Außer der engen Zusammenarbeit mit der Depressionsstation der Münsterklinik Zwiefalten sowie den psychosomatischen SINOVA Kliniken des ZfP-Verbundes bestehen enge Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten.

Kontakt: Depressionsstation am ZfP Die Weissenau, Oberarzt Dr. Martin Jandl, Telefon: 0751/7601-2810, Pflegerische Abteilungsleitung: Eva Neß, Telefon: 0751/7601-2325.

Zahl des Tages:
6000
Patienten fanden in 30 Jahren Rat und Hilfe auf der Depressionsstation in der Weissenau








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