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02.04.07 - Das ewig junge Gesicht?

RAVENSBURG (kk) – Das Gesicht ist die Visitenkarte des Menschen. Der erste Eindruck entscheidet über Sympathie oder Antipathie. Ein schönes Antlitz zu besitzen, ist der Wunsch vieler Menschen. Doch der ewigen Jugend um jeden Preis nachzujagen, hält Professor Dr. med. Dieter Kistler nicht für erstrebenswert.

Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie zeigte in seinem Vortrag im Heilig-Geist-Spital konservative und operative Möglichkeiten der Gesichtsverjüngung auf. „Die Schönheitschirurgie ist ein lukratives Geschäft, bei dem jeder mitmischen will“, beschreibt Kistler den Boom der Branche, in der sich viele unseriöse Anbieter tummeln. Umso wichtiger ist es, sich über die verschiedenen Verfahren zu informieren.

„Mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, ist Unsinn“, warnt der Fachmann. Die ewige Jugend zu erreichen sei utopisch. Falten sind Ausdruck eines natürlichen Alterungsprozesses. Sowohl Lach- wie auch Sorgenfalten lassen einen Menschen jedoch müde aussehen. „Es geht um ein frischeres Aussehen, nicht mehr und nicht weniger“, fasst Kistler zusammen. Dass dafür nicht unbedingt immer eine Operation erforder-lich sei, zeigte er mit verschiedenen Partnern. Auch durch Mode, Schmuck, Brillen und andere Accessoires gelingt es, attraktiver zu wirken. Cremes und andere kosmetische Produkte haben eine nachgewiesene Wirkung, doch auch Grenzen.

Für Kistler gehören Mittel wie Botox, Filler und auch Eigenfettinjektionen, also Produkte, die unter die Haut gespritzt werden, um das Gesicht straffer erscheinen zu lassen, in die Hände eines Fachmanns. „Ein falscher Einsatz kann grausam enden“, warnt er.

Anhand schematischer Skizzen zeigte Kistler, was das sogenannte Lifting beinhaltet. Von Korrekturen einzelner Partien um die Augen, einer Nasenkorrektur oder das Anlegen abstehender Ohren bis hin zur Straffung der gesamten Gesicht- und Halsregion reicht das Spektrum. Kistler betont: „Es ist und bleibt immer ein aufwändiger operativer Eingriff, der von einem erfahrenen Operateur durchgeführt werden muss.“ Dieser sollte in der Lage sein, eventuell auftretende Komplikationen in den Griff zu bekommen. Der Fachmann muss abwägen, welche Methode die richtige ist und gegebenenfalls einen Experten auf diesem Gebiet zu Rate ziehen. „Einheitsnasen“ zu modellieren, kommt für Kistler nicht in Frage. Die Individualität der Menschen muss erhalten bleiben. Dabei muss der Patient schon im Vorfeld verantwortungsbewusst beraten werden. „Übertriebene Erwartungen der Patienten müssen realisiert werden. Der Arzt muss ihm die Grenzen des Machbaren aufzeigen“, so Kistler. Eine 80jährige Frau mit einem Gesicht einer 20jährigen passe einfach nicht zusammen.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Besucher des Abends Gelegenheit, sich über verschiedenen Produkte Ravensburger Firmen aus dem Bereich Mode, Schmuck und Kosmetik beraten zu lassen.

Bildunterschrift:
Prof. Dr. med. Dieter Kistler hat im vollbesetzten Café im Spital über Möglichkeiten der Gesichtsverjüngung gesprochen.

Bild II:
Auch mit der richtigen Brille lässt sich das Gesicht positiv verändern.








Prof. Dr. med. Dieter Kistler




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