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13.02.07 - Isnyer Karl-Heinz Rasch deutscher Vizemeister im Wintertriathlon

ISNY (kk) – Der Isnyer Karl-Heinz Rasch wurde bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon Vizemeister in der Altersklasse M 45. Im Gesamtklassement ist er auf dem hervorragenden 30. Rang gelandet. Gewonnen hat den Wettkampf in Oberstaufen Michael Göhner. vom TSG Reutlingen, gefolgt vom Triathlon-Profi David Roderer. Sein Erfolg ist umso größer einzustufen, da er seit 33 Jahren an Diabetes Typ I leidet. Nur mit einer modernen Insulin-Therapie kann der Krankenpfleger der Oberschwaben Klinik in diesem Maße Ausdauersport betreiben.

Der Wintertriathlon in Oberstaufen ist die älteste Veranstaltung dieser Art. Bereits zum 9. Mal wurde er am 4. Februar ausgetragen. Er besteht aus den Disziplinen 5 km Laufen, 12 km Mountainbike und 8 km Skilanglauf in der Skating-Technik. Für die Laufstrecke auf Asphalt benötigte Rasch bei trockenen Verhältnissen 17 Minuten und 32 Sekunden. Die Radstrecke wurde aufgrund der Witterung auf die Straße verlegt. Die Strecke verlangte den Athleten viel ab. Der 300 Meter lange Anstieg strapazierte die Oberschenkelmuskulatur von Rasch aufs Äußerste. Nach exakt 32 Minuten wechselte er auf die wellige Loipe. Die Mittagssonne hatte die Spur weich gemacht. Der schwere Schnee kostete alle Beteiligten viel Kraft. Dennoch zeigte Rasch hier seine beste Leistung. Ihm gelang es, viele Läufer zu überholen. In dieser Teildisziplin belegte er Platz 17 und blieb nur 3 Minuten hinter dem besten Langläufer zurück.

Karl-Heinz Rasch, der für den TSV Gestratz startet, benötigte für die Gesamtdistanz 1:15:18. In seiner Altersklasse musste er sich nur Immo Trebing vom TSV Calw geschlagen geben, der Gesamtneunter wurde. Rasch blieb knappe 10 Minu-ten hinter dem Sieger. Insgesamt musste er hauptsächlich Sportler an sich vorbei lassen, die 20 Jahre und mehr jünger sind als er, belegt wurden.

Es handelt sich allerdings nicht um den ersten großen Erfolg in der sportlichen Karriere von Karl-Heinz Rascher. Obwohl er erst 2001 mit dem Wintertriathlon angefangen hat, kann er schon viele beachtliche Erfolge vorweisen. So wurde er schon mehrfach bayerischer und deutscher Vizemeister. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in Oberstaufen belegte er sogar den dritten Platz.

Der Trainingsaufwand in drei Disziplinen ist sehr aufwändig. Karl-Heinz Rasch „bewegt sich“, wie er sich bescheiden ausdrückt, ganzjährig. Von Vorteil betrachtet er den wechselnden Schichtbetrieb in seiner Arbeit im Krankenhaus Isny. Sein Laufpensum beträgt bis zu 1.000 Kilometer pro Jahr. Auf dem Mountainbike und dem Rennrad legt er 3.000 bis 4.000 Kilometer zurück. In den Allgäuer Loipen spult er dann noch zusätzliche 600 bis 1.000 Kilometer herunter. Um für die Loipe gut vorbereitet zu sein, absolviert er ab August zwei Mal wöchentlich ein Training mit Skirollern auf der Straße. Zum „Ausgleich“ für den Wett-kampfsport geht er auch mal mit den Wanderstiefeln in die Berge, macht eine Skitour oder überquert die Alpen mit dem Mountainbike. Sein Hobby finanziert der ambitionierte Sportler aus der eigenen Tasche. Wie in vielen Sportarten und Altersklassen üblich, hat auch er keinen Sponsor. Dennoch übt er seinen Sport mit Begeisterung aus. „Ich habe Spaß an der Bewegung und deshalb empfinde ich das Training als Erholung von der Arbeit, die mir aber auch Freude bereitet“, erklärt rasch seinen Bewegungsdrang.



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K.H. Rasch mit der Nummer 6 beim Mountainbike. Foto (von Iris Burre)

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