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05.02.07 - Wiedereinsteigerinnen erkunden ZfP

RAVENSBURG (zfp) – Betriebsbesichtigungen und Praktika empfiehlt Irene Bohnes von der Kontaktstelle Frau und Beruf ihren Klientinnen. Wenn Frauen wieder ins Berufsleben einsteigen wollen, müssen sie sich oftmals mit neuen Bedingungen im Arbeitsleben vertraut machen. In der Weissenau stand Personalleiterin Eva Majovski 35 arbeitsuchenden Frauen Rede und Antwort.

Die Struktur des südwürttembergischen Psychiatrieverbundes stellte Eva Majovski den 35 Frauen im Konferenzraum vor. Dass es im Krankenhaus neben den klassischen Berufen in Medizin und Pflege eine Fülle weiterer Betätigungsfelder gibt, wurde den Frauen schnell klar.

Interessiert fragten sie die Leiterin der Personalabteilung nach Anforderungen an Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen nach der Einstellungsquote für über 45-Jährige und Behinderte, für Psychologinnen und nach Arbeitszeitmodellen und Teilzeitbeschäftigung. Qualifikationen und Weiterbildungen galt ebenfalls das Interesse.

Esther Großer, die Leiterin der Wirtschaftsbetriebe, forderte die Berufsinteressierten Frauen auf: „Stellen Sie viele Fragen, haben Sie offenen Augen und Ohren!“ Zuvor hatte sie erklärt, im ZfP werde zwar „Gesundheit produziert, aber ein Krankenhaus funktioniert nicht ohne Essen, saubere Wäsche, Zimmer und Logistik. Denn das Essen muss auch ans Bett gebracht werden.“ In zwei Gruppen besichtigten die Besucherinnen die Großküche und die Zentralwäscherei.

Irene Bohnes ist es wichtig, den Ratsuchenden mehr als nur Pflegeberufe oder Sekretärinnenjobs anzubieten. Wiedereinsteigerinnen sollten sich durchaus auch Alternativen überlegen. Keine Frage ist es deshalb für Eva Majovski, derartige Betriebserkundungen anzubieten. Sie will den Arbeitssuchenden Mut machen, sich auf andere Strukturen einzulassen. Freilich sei die Zahl der Stellenangebote im ZfP-Verbund eher begrenzt, warnte sie die Besucherinnen, sich der Illusion hinzugeben, hier umgehend einen Arbeitsplatz zu finden.

Ihr Programm passt Eva Majovski den jeweiligen Interessengruppen an. Eine zweite Gruppe eines privaten Bildungsträgers aus Friedrichshafen bestand aus Akademikerinnen. Ihr Interesse galt vor allem strukturellen Vorgaben und besonderen Arbeitszeitmodellen für berufstätige Frauen mit Kindern. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben sich die ZfP schließlich auf die Fahnen geschrieben. Nicht zuletzt wurden sie dafür mit dem „Total E-Quality“-Prädikat ausgezeichnet.

An diese Frauen richtet sich die Personalabteilung übrigens mit einem besonderen Ausschreibungstext. Dem Prinzip der Chancengleichheit verpflichtet, werden gemäß dem Frauenförderplan Stellen in Führungsposition als so genannte „Frauenförderstellen“ ausgeschrieben.



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Eva Majovski (links) stellt Wiedereinsteigerinnen die Arbeitswelt im ZfP vor.Foto: Made Höld, ZfP

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