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19.01.07 - OSK hat neuen medizinischen Direktor

RAVENSBURG  (wil) – Bei der Oberschwaben Klinik gGmbH hat der neue medizinische Direktor Dr. Michael Almeling seine Arbeit aufgenommen. Sein Vorgänger Professor Dr. Jörg Beyer hat wie angekündigt das Unternehmen zum Jahreswechsel verlassen. Bei einer Abschiedsfeier betonten Geschäftsführung und Gesellschafter, dass Professor Beyer in den 13 Monaten, in denen er bei der OSK war, wichtige Weichenstellungen maßgeblich mitbestimmt hat. Unter anderem wurde das neue medizinische Konzept erarbeitet und umgesetzt.

„Sie sind ein Visionär mit Bodenhaftung“, sagte Eva-Maria Meschenmoser, die Erste Landesbeamtin des Landkreises Ravensburg. Uwe Petersen, OSK-Direktor für Patienten- und Prozessmanagement, würdigte in seiner Laudatio den Kollegen, der immer den Menschen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stelle. Professor Beyer habe sein Amt mit großem Engagement ausgefüllt. Oft war er bis spät in der Nacht noch im Büro anzutreffen.
Professor Beyer ist der erste medizinische Direktor der OSK gewesen, der für das gesamte Unternehmen zuständig war und keine eigene medizinische Abteilung geleitet hat. Eva-Maria Meschenmoser betonte, dass sich diese Konstruktion aus Sicht der Gesellschafter bewährt habe. Es sei für den Aufsichtsrat keine Frage gewesen, dass die Stelle wieder besetzt wird. Mit einem medizinischen Direktor für das Gesamtunternehmen habe die OSK demonstriert, dass die Medizin im Unternehmen die herausragende Rolle spielt, sagte Geschäftsführerin Dr. Elizabeth Harrison. Sie lobte die hohe Integrität Professor Beyers, seine Kompetenz und die Sachbezogenheit seiner Arbeit.
Der Wunsch, wieder unmittelbar am Krankenbett arbeiten zu können, sei Beweggrund für seinen Wechsel gewesen, sagte Professor Beyer. Er geht als Direktor der Klinik für Hämatologie und Onkologie an das Krankenhaus „Am Urban“ nach Berlin. Er sehe seine Zukunft weniger als Manager,  sondern vielmehr als Arzt. Beyer brach eine Lanze für den Arztberuf: „Es ist eine der spannendsten und dankbarsten Tätigkeiten, die man sich vorstellen kann!“
Beeindruckt hat ihn, wie stark im Landkreis die Gesundheitspolitik als Aufgabe wahrgenommen wird. Weitere Anstrengungen seien nötig, damit die Oberschwaben Klinik ihren Weg weitergehen kann. Beyer nannte aus seiner Erfahrung einige wesentliche Punkte. Dazu gehören die Fach- und Berufsgruppen übergreifende Organisation der Arbeit, die Patientenorientierung, die Zusammenarbeit über Klinikstandorte hinweg und die Kooperation und Leistungsabstimmung zwischen den wesentlichen Akteuren im Gesundheitswesen der Region.
Bis die Nachfolge von Professor Beyer endgültig geregelt ist, übernimmt Dr. Michael Almeling als Interimsdirektor seine Aufgaben. Der 45-Jährige war zuvor unter anderem Leitender Sanitätsoffizier der U-Boot-Flottille, stellvertretender Vorstand und Direktor Konzernentwicklung der AMEOS AG, einer internationalen Krankenhausträgergesellschaft mit Sitz in Zürich, sowie Finanzvorstand und Personalchef der Tinnitus Kliniken AG in Bad Arolsen.



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Dr. Michael Almeling (links) ist neuer medizinischer Direktor der OSK gGmbH. Foto: Leiprecht/OSK

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