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21.08.06 - Oberschwaben Klinik: Hans Zimmerer will Vermittler sein

RAVENSBURG (wil) –Patienten im Krankenhaus St. Elisabeth und in der Geriatrischen Reha im Spital können sich künftig mit ihren Sorgen und Nöten auch an einen Ombudsmann wenden. Hans Zimmerer hat ein offenes Ohr für alle Anliegen, die Betroffene oder ihre Angehörigen nicht direkt bei den Mitarbeitern der OberschwabenKlinik anbringen wollen.
„Ich werde als Ombudsmann nicht den Richter spielen, sondern ich bin Vermittler“, beschreibt Hans Zimmerer seine Rolle. Fast vier Jahrzehnte lang hat der 66-Jährige bis zu seiner Pensionierung beim Deutschen Roten Kreuz gearbeitet. „Ich kenne mich im Gesundheitswesen ein bisschen aus“, sagt er. Nicht nur eine leichte Untertreibung. Immer wieder hat er erlebt, dass sich Patienten scheuen, Probleme und Ärger gegenüber Ärzten oder Pflegekräften offen anzusprechen: „Im Krankenhaus loben sie, schimpfen tun sie daheim.“
Als jemand, der von außen kommt und nicht bei der OberschwabenKlinik angestellt ist, will Hans Zimmerer dafür sorgen, dass die Schwelle künftig niedriger liegt. „Mir geht es um den mündigen Patienten, der weiß, dass er ernst genommen wird“, betont er. „Schon vor zwei Jahren habe ich mir überlegt, was man hier tun kann.“ Mit der Frage, ob er sich vorstellen könnte, Ombudsmann zu werden, rannte OSK-Geschäftsführerin Dr. Elizabeth Harrison denn auch bei dem Stadt- und Kreisrat der Freien Wähler, der auch im OSK-Aufsichtsrat sitzt, offene Türen ein.
 Mit der Bestellung von Ombudsleuten für ihre Krankenhäuser beschreitet die OSK einen Weg, mit dem schon viele Industrie- und Dienstleistungsunternehmen gute Erfahrungen gemacht haben. Auch im Gesundheitswesen zeigt sich immer wieder, dass der Service und die Zufriedenheit der Patienten wesentliche Faktoren für die Akzeptanz von Krankenhäuser sind. Auf Ombudsleute zu setzen, ist für die OSK Teil eines nachhaltigen Qualitätsmana-gements.
Als Ombudsmann für das Krankenhaus St. Elisabeth und das Heilig-Geist-Spital wird Hans Zimmerer engen Kontakt zur OSK-Geschäftsführung halten. Auf Wunsch behandelt er Informationen vertraulich und gibt die Namen der Menschen, die sich an ihn wenden, nicht an die OSK weiter. Moderator will er sein, nicht Ankläger:„Ich will niemanden anschwärzen, keinen Arzt, keinen Pfleger, keine Schwester. Es geht nicht um Strafen. Wenn’s ein Problem gegeben hat, dann schaffen wir das aus der Welt.“ Hans Zimmerer geht es um Krankenhäuser, die attraktiver werden wollen und dazu für Kritik offen sind. Dass er sich den Ravensburger Kliniken verbunden fühlt, daraus macht er kein Hehl: „Ich bin ein Fan der OberschwabenKlinik.“
Patienten und Angehörige können Ombudsmann Hans Zimmerer unter seiner Handynum-mer (0170) 8 58 49 35 (täglich von 8 bis 17 Uhr) , über seine E-Mail-Adresse hans.zimmerer@hzrv.de oder per Brief über die Pforte des Krankenhauses St. Elisabeth erreichen. Bei Abwesenheit vertreten sich Hans Zimmerer und der Ombudsmann für das Krankenhaus Bad Waldsee, Professor Rudolf Forcher, gegenseitig.

 



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Ombudsmann Hans Zimmerer

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