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28.07.06 - Kreistag legt Rahmen für EK-Planungen fest

RAVENSBURG (wil) – Der Kreistag hat am Donnerstag Abend weitere Rahmenbedingungen für den Architektenwettbewerb zur Sanierung des Krankenhauses St. Elisabeth festgelegt. Unter anderem steht das Hochhaus zur Disposition und es wird über ein Parkhaus mit 750 Plätzen nachgedacht.
Die Sanierung des EK ist die bislang größte Investitionsentscheidung in der Geschichte des Landkreises Ravensburg. Die Architekten, die am Wettbewerb teilnehmen, sollen eine Empfehlung aussprechen, ob beziehungsweise in welcher Phase des Gesamtprojektes das Hochhaus am EK abgerissen werden soll. Al-ternativ sollen sie sagen, ob das Haus auch künftig einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden kann. Dabei sieht die Oberschwaben Klinik gGmbH keinen Bedarf mehr, eigenen Wohnraum für ihre Mitarbeiter vorzuhalten.
Die Geschäftsführung der OSK hat dem Eigenbetrieb IKP des Landkreises mitgeteilt, dass sie im Hochhaus kein Gebäude sieht, das mittel- oder langfristig zu erhalten wäre. Vielmehr biete der vorzeitige Verzicht auf die Nutzung die Chance, an der Ostseite des Krankenhausgeändes ein geeignetes und zugleich großes frei-es Baufenster für die anstehenden Neubauten zu erhalten. Voraussetzung für eine Aufgabe des Hochhauses sei aber, dass die im Hochhaus untergebrachten Praxen vor Beginn der Baumaßnahmen in ein Ärztehaus umziehen können.
An die Anforderungen, die heute an ein moder-nes Verwaltungsgebäude gestellt werden, kann das Hochhaus aufgrund seiner kleinflächigen Gebäude- und Raumstruktur sowie der geringen Deckenhöhen nur sehr bedingt angepasst werden. Dieser Einschätzung schließt sich auch die IKP an. Bei einer Untersuchung vor einigen Jahren wurde der Sanierungsaufwand für das gesamte Gebäude auf 6,8 Millionen Euro beziffert. Auch die IKP strebt deshalb den langfristi-gen Erhalt des Gebäudes grundsätzlich nicht an.
Ein weiteres Thema im Kreistag waren die Parkplätze am EK. Die Architekten sollen sagen, an welcher Stelle beim Krankenhaus sie sich ein Parkhaus vorstellen können. Das Parkhaus sollte 750 Stellplätze bieten, die sowohl die Besucher als auch die Mitarbeiter nutzen können. Das Parkhaus soll sich möglichst nahe am Haupteingang und in gut erreichbarer Nähe des Ärztehauses befinden.
Derzeit gibt es am EK und bei der Kinderklinik St. Nikolaus 656 Pkw-Abstellplätze. Sie reichen in Spitzenzeiten nicht aus. Seit der Erweiterung des Parkplatzes im Jahre 2001 ist der Bedarf noch einmal angestiegen. Insbesondere geh-behinderte Besucher empfinden die Lage der Parkplätze wegen des „Taleinschnittes“ auf dem Weg zum EK als ungünstig. Die Architekten sollen Ideen entwickeln, wie sich dies nachhaltig verbessern lässt.
Schließlich hat der Kreistag festgelegt, welche Kriterien zur Beurteilung der Architektenentwürfe herangezogen werden. Dies sind: betriebliche Prozesse, Erfüllung des Raumprogrammes, Investitionskosten, Bauabschnitte für Neubauten und Umbau, Einschränkungen während der Bauzeit, Erfüllung funktionaler Anfor-derungen in Neubauten und bestehenden Gebäuden, gestalterische und räumliche Qualität, Kundenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Gesellschaftsorientierung, Städtebau sowie Baukörper und Freiraumplanung, Erschließung sowie Fahrverkehr, ruhender Verkehr und Fußgängerverkehr, wirtschaftliche Gebäudekenn-werte sowie die energetische Optimierung der Gebäude.
Ob das EK in Teilen saniert oder komplett neu gebaut wird, ist nach wie vor offen. Anhand der vorliegenden Informationen kann diese Ent-scheidung noch nicht getroffen werden. Auch nach dem Architektenwettbewerb ist der Kreistag in seiner Entscheidung noch völlig frei. Für eine Sanierung des EK hat der Kreistag bei seiner Sitzung am 18. Mai dieses Jahres eine Kostenobergrenze von 100 Millionen Euro gezogen.



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