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20.06.06 - AOK-Bezirksrat erwartet stabilen Beitragssatz

Über ein sehr gutes Jahresergebnis 2005 konnte der Geschäftsführer der AOK Allgäu-Oberschwaben, Jörg Hempel, dem Bezirksrat, der regionalen Selbstverwaltung, berichten. Das Gremium, das zu gleichen Teilen aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern besteht zeigte sich erfreut über die vorliegenden Abschlusszahlen. Der Vorsitzende des Bezirksrats, Karl-Otto Giesecke sieht in den Zahlen eine gute Ausgangsposition für die zukünftige Beitragssatzentwicklung.
Mit einem Überschuss in Höhe von 200 Millionen Euro wurden die Vorgaben für den Konsolidierungskurs der AOK Baden – Württem-berg mehr als erfüllt. Zu diesem Erfolg konnte die AOK Allgäu-Oberschwaben, so Geschäftsführer Hempel, mit ihrem Ergebnis ebenfalls einen guten Teil beisteuern. „Wir haben mit unserer Arbeit, die sich insbesondere durch eine zielgenauere Leistungsgewährung und eine Reihe von geldsparenden Innovationen auszeichnet, erreicht, dass wir zumindest bis auf weiteres von Beitragsstabilität ausgehen können, während andere Kassen schon derzeit auf breiter Front ihre Beiträge erhöhen. Allerdings sind wir auch auf die Politik angewiesen, von der wir erwarten, dass die geplante Finanzreform einen Ausgleich für neue schon beschlossene Belastungen der gesetzlichen Krankenversicherung schafft. Diese bestehen insbesondere in der Reduzierung bzw. zukünftigen Streichung der Zuschüsse aus der Tabak – und Alkoholsteuer sowie der Verteuerung von Arzneimitteln durch die Mehrwertsteuererhöhung“ kommentierte Hempel die aktuelle Lage. „Sollte das Realität werden, wäre sogar eine Beitragssenkung nicht ausgeschlossen.“
Die Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern vor Ort wurde von Hempel besonders gelobt. Das Gleiche gelte für die Partnerschaft mit der niedergelassenen Ärzteschaft. Das sei angesichts der politisch bedingten Probleme besonders hervor zu heben. Dazu trage die AOK mit ihrer Vertragspolitik gegenüber den Ärzten nachdrücklich bei. Rund 30 Prozent der Leistungen der AOK an die Ärzte seien inzwischen ausbudgetiert, das heißt mit festen Punktwerten versehen. Das schaffe ein hohes Maß an Berechenbarkeit der Vergütung. Insgesamt sei der Betrag, den die Ärzte 2005 von der AOK Baden-Württemberg erhielten, gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich gestiegen.
„Wir brauchen diese Verlässlichkeit im Interesse unserer Versicherten, für die wir zusammen mit der Ärzteschaft mit Chroniker - Programmen und integrierten Behandlungssystemen eine an den medizinischen Möglichkeiten orientierte Versorgung sichern wollen“ meint der AOK-Chef. „Wir müssen wegen der Patienten in diesen schwierigen Zeiten im Gespräch bleiben. Die politischen Auseinandersetzungen dürfen nicht auf dem Rücken der Versicherten ausgetragen werden, denn solch ein Weg kennt am Ende nur Verlierer."








AOK Geschäftsführer Jörg Hempel


AOK Allgäu-Oberschwaben: Mit Sicherheit die richtige Entscheidung!

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