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5.6.2005 - Netzwerk Onkologie ist wegweisend

RAVENSBURG (kk) – Um die Behandlung krebskranker Menschen zu verbessern, haben sich Gesundheitseinrichtungen aus der Region zusammengeschlossen. Im „Netzwerk Onkologie“ arbeiten künftig Akutkrankenhäuser, niedergelassene Arztpraxen und Rehabilitationskliniken der Region eng in Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Nachsorge zusammen. Diese Kooperation über Sektoren- und Landkreis-grenzen ist wegweisend.
Die Onkologie ist bereits an verschiedenen Ein-richtungen in der Region auf sehr hohem Niveau vertreten. Vielfach sind die Top Angebote allerdings gar nicht bekannt. Denn gerade in der Onkologie, das Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen beschäftigt, ist eine hohe Spezialisierung der Mediziner besonders notwendig. Diese wissen aber noch immer zu wenig voneinander und tauschen sich häufig nicht ausreichend untereinander aus. Eine enge Kooperation der Spezialisten verbessert dagegen die Versorgung krebskranker Menschen durch eine koordinierte und abgestimmte Vorgehensweisen.
Im Netzwerk Onkologie wird in gemeinsamen fachübergreifenden Besprechungen die optimale Behandlung für jeden Patienten individuell festgelegt. Diese so genannte „Tumorkonferenzen“ stellen ein zentrales Instrument des Netzwerkes dar, garantieren sie doch den engen Wissensaustausch aller behandelnden Ärzte von Anbeginn der Behandlung. Bei ihren Ent-scheidungen in Bezug auf Diagnostik und Therapie orientieren sich die Mitglieder eng an den Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften. Die institutionsübergreifenden Behandlungen werden ausgewertet und in einem eigenen klinischen Krebsregister dokumentiert, um die Qualität der Versorgung genau zu überprüfen. Später soll ein gemeinsames Zentrum für klinische Studien eingerichtet werden.
Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen ist eine Versorgung auf dem jeweils neuesten und aktuellsten medizinischen Niveau sichergestellt. Für Patienten und deren Angehörige sollen Informationsveranstaltungen durchgeführt werden, um sie von den Möglichkeiten einer optimalen Versorgung in der Region zu informieren. Erklärtes Ziel ist es, die Patienten in der Region zu halten. Viele Patienten wandern derzeit noch in andere Zentren außerhalb der Region ab, weil sie über das erstklassigen Niveau der onkologischen Versorgung vor Ort noch unzureichend informiert sind.
Zum Netzwerk Onkologie gehören bisher die Oberschwaben Klinik, mit dem Onkologischen Schwerpunkt und dem Brustzentrum Oberschwaben, die Waldburg-Zeil Kliniken, mit der Klinik Tettnang, die Rehabilitationsklinik Klinik Schwabenland und die Fachkliniken Wangen, sowie das Städtische Krankenhaus 14 Nothelfer in Weingarten, die niedergelassenen Onkologen Dr. Martina Herbrik-Zipp, Dr. Christoph Nonnenbroich und Dr. Thomas Dekker sowie die Städtischen Kurbetriebe Bad Waldsee.
Das Netzwerk ist für weitere Mitglieder offen.

 

 

 



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