StartseiteStadt Aulendorf Bad WurzachBad Waldsee
StartseitePartner AOK Allgäu OberschwabenWilhelmsdorfWolfeggLeutkirchWeingartenRavensburg
Wangen im AllgäuIsny im Allgäu
  ...  |  Presse und Medien  |  Kontakt + Impressum
<< ZURÜCK ZUR STARTSEITE

18.05.06 - Krankenhaus St. Elisabeth: Kreistag beschließt Rahmen für den Architektenwettbewerb

BAD WURZACH (wil) – Der Kreistag hat heute in Bad Wurzach die Rahmenbedingungen für den Architektenwettbewerb für den Teilneubau und die Sanierung des Krankenhauses St. Elisabeth Ravensburg einstimmig festgelegt. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem großen Investitionsvorhaben des Landkreises und der Oberschwaben Klinik gGmbH getan.
Parallel zum Architektenwettbewerb für den Teilneubau und die Sanierung des EK prüft die Kreisverwaltung die Möglichkeit eines kompletten Neubaus des EK an einem anderen Standort in Ravensburg. Das hat der Kreistag Mitte Dezember 2005 beschlossen. Das Ergebnis dieser Prüfung wird dem Kreistag zeitgleich mit dem Ergebnis des Architektenwettbewerbes vorgelegt. Ganz oben in der Prioritätenliste bei den Neubauten steht ein Bettenhaus.
Der Kreistag hat grundsätzlich dem von der HWP Planungsgesellschaft erarbeiteten Raumprogramm für die Sanierung und den Teilneubau des EK zugestimmt. Als Kostenrahmen gibt der Kreistag den zwölf Architekten, die sich am Wettbewerb beteiligen werden, 100 Millionen Euro vor. Spätestens nach der Überprüfung und Genehmigung des Raum- und Funktionsprogrammes durch das Sozialministerium muss der Kostenrahmen nochmals auf seine Plausibilität hin überprüft werden. Sofern sich gravierende Abweichungen ergeben, muss vor der Verteilung der Auslobungsunterlagen an die Wettbewerbsteilnehmer der Kreistag nochmals über den Umfang des Bauvolumens entscheiden.
Noch nicht im Kostenrahmen enthalten sind ein Schulungszentrum am Krankenhaus St. Elisabeth und ein externes Logistikzentrum. Die Architekten sollen Ideen entwickeln, an welcher Stelle auf dem EK-Areal ein Ausbildungszentrum der Oberschwaben Klinik gebaut werden kann. Dieses Zentrum soll die bislang genutz-ten Räume im Kinderkrankenhaus St. Nikolaus ersetzen. Das Raum- und Funktionsprogramm des Ausbildungszentrums richtet sich nach der von der OSK erarbeiteten Konzeption und nach den vom Sozialministerium als förderfähig anerkannten Räumen und Flächen. Mit ins Programm für das Ausbildungszentrum aufgenommen werden die Räume für die Ausbildung der Operationstechnischen Assistenten und Assistentinnen.
Nach dem Neubau sollen am EK keine Räume mehr für die Logistik vorgehalten werden. Statt dessen ist vorgesehen, an einem anderen Standort ein zentrales Logistikzentrum für die gesamte OSK zu bauen. Bislang werden die OSK-Häuser durch zwei regionale Stützpunkte in Wangen und am EK mit Speisen, Gütern, Wäsche und medizinischem Geräteservice versorgt. Aus wirtschaftlichen Gründen soll in einem ersten Schritt nur die Speisenversorgung ausgelagert werden. Die übrigen Bereiche sollen zunächst unverändert bleiben. Der Kreistag hat die OSK und die Kreisverwaltung beauftragt, zu prüfen, welche Chancen und Risiken sich durch ein Outsourcing der Logistikleistungen beziehungsweise durch den Bau eines externen Logistikzentrums im Rahmen einen Public-Private-Partnership-Modells ergeben. Erst wenn grundsätzlich über die Art der Umsetzung des Projektes entschieden ist, soll der  Kreistag einen Kostenrahmen festlegen.
Mit dem Neubau und der Sanierung soll am  EK ein neues Diagnostikzentrum entstehen. Die bereits vorhandenen Großgeräte sollen aber wegen der hohen Kosten einer Verlagerung an ihren bestehenden Standorten bleiben und ins Diagnostikzentrum eingebunden werden. Die Architekten, die am Wettbewerb teilnehmen, sollen aufzeigen, wie zum Zeitpunkt der Ersatzbeschaffungen der Kernspintomograph in den Bereich Radiologie verlagert werden kann.
Weiter sollen sich die Architekten darüber Gedanken machen, wie die „kleine“ Rettungswache des Roten Kreuzes mit Garagen für das Notarztfahrzeug und den Rettungstransportwagen sowie Aufenthaltsräumen für das Personal ins EK integriert werden kann. Mit der Integration der Rettungswache ins Krankenhaus wür-den die Einsatzzeiten kürzer. Allerdings ist hier noch die Finanzierung zu klären.
Zur Disposition steht der Standort der Technikzentrale. Die Architekten sollen Aussagen darüber treffen, an welcher Stelle des EK-Geländes ein geeigneter Standort für eine neue Heizzentrale ist. Der Standort der Heizzentrale soll zukunftsgewandte Heiztechniken, insbesondere auch eine Holzhackschnitzelanlage, möglich machen.
Schließlich ist daran gedacht, die bestehende Krankenhauskapelle aufzugeben und im Eingangsbereich einen neuen Andachtsraum zu schaffen. Darüber sind sich die OSK-Geschäftsführung und die Krankenhausseelsorge einig. Die Krankenhausseelsorge soll künftig im Sinne eines multikonfessionellen Ansatzes eine Betreuung von Patienten, Angehörigen und OSK-Mitarbeitern bieten. Die OSK sieht sich den traditionellen christlichen Werten, die nach wie vor integraler Bestandteil ihres Leitbildes sind, weiterhin verpflichtet.
Die Unterbringung der OSK-Verwaltung soll im Rahmen des Gesamtprojektes verwirklicht werden.



WEITERE INFOS ÜBER DEN
PARTNER FINDEN SIE HIER





Der Kreistag hat in Bad Wurzach getagt


Sanierung des Krankenhauses St. Elisabeth Ravensburg




WEITERE INFOS ÜBER DEN
PARTNER FINDEN SIE HIER
© 2002 by Netzwerk Gesundheit im Landkreis Ravensburg, Welfenstraße 2, 88212 Ravensburg