StartseiteStadt Aulendorf Bad WurzachBad Waldsee
StartseitePartner AOK Allgäu OberschwabenWilhelmsdorfWolfeggLeutkirchWeingartenRavensburg
Wangen im AllgäuIsny im Allgäu
  ...  |  Presse und Medien  |  Kontakt + Impressum
<< ZURÜCK ZUR STARTSEITE

11.05.06. - Lückenlose Versorgung im Epilepsiezentrum Bodensee

RAVENSBURG - Die regionale und überregionale Versorgung von Epilepsiepatienten durch die Zusammenarbeit im Sinne eines Kompetenzzentrums zu verbessern ist Ziel des Epilepsiezentrums Bodensee. Künftig stärkt die Waldburg-Zeil Kliniken GmbH & Co. KG mit ihren Fachkliniken Wangen und der Klinik Alpenblick Isny die bisherige Kooperation des ZfP Weissenau und der St. Lukas Klinik der Stiftung Liebenau.
Weiterer neuer Partner ist die Schussental Klinik Aulendorf. ZfP-Geschäftsführer Wolfgang Rieger und Dr. Helmut Schädler, Chefarzt der St. Lukas Klinik, zeigen sich erfreut über den fachlichen Zuwachs. Durchgehende Behandlungsketten aufzubauen und damit Epilepsiepatienten lückenlos versorgen zu können ist das Ziel.
„Die Waldburg-Zeil Kliniken bringen hierfür ihre Kompetenzen in den Bereichen neurologische und psychosomatische Rehabilitation ein“, erklärt Geschäftsführer Ellio Schneider. Als einen bedeutenden Schritt sieht er den Zusammenschluss der großen Träger im Gesundheitswesen und das damit erreichte flächendeckende Angebot. Ziel ist es, mit den Fachkliniken Wangen ein Angebot der medizinischen Rehabilitation für epilepsiekranke Menschen im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt aufzubauen. Hier soll eine Versorgungslücke geschlossen werden. Bundesweit gibt es bisher kein gleichartiges Angebot. Eine weitere wichtige Ergänzung ist der Aufbau eines Spezialangebotes für Menschen mit psychogenen Anfällen. Das sind Patienten, die ohne an Epilepsie erkrankt zu sein, plötzlich einen Anfall erleiden, etwa in starken psychischen Belastungssituationen. Diesem Thema nimmt sich die Isnyer Klinik Alpenblick in Zusammenarbeit mit der Schussental Klinik Aulendorf an.
„Diese neuen Bausteine ergänzen die hervorragend funktionierende Kooperation des Zentrum für Psychiatrie Weissenau und der Stiftung Liebenau“ erläutert der Weissenauer Epileptologie-Chefarzt Dr. Hartmut Baier. Dabei haben die beiden Einrichtungen verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Auftragsgemäß konzentriert sich die St. Lukas Klinik auf die Behandlung und Versorgung von mehrfach behinderten Menschen, etwa mit Heimplätzen oder mit differenzierten Angeboten zur beruflichen Rehabilitation.
Die Weissenau sieht ihre Aufgabe in der Versorgung nicht-behinderter Epilepsiekranker und Patienten mit zusätzlichen psychischen Störungen. Neben der Spezialstation und einer ambulanten Behandlung sind eine umfassende Diagnostik und ein integratives Therapieprogramm möglich. Für eine intensive ambulante Betreuung wurde eine Epileptologische Institutsambulanz beantragt. Innerhalb des Epilepsiezentrums Bodensee garantieren fließende Grenzen bei den ambulanten, diagnostischen, therapeutischen und rehabilitativen Aufgaben eine optimale Betreuung der Patienten. Mit Ausnahme der chirurgischen Betreuung, die durch das Epilepsiezentrum Ulm geleistet wird, verfügt das Epilepsiezentrum Bodensee über alle notwendigen Ressourcen eines großen Epilepsiezentrums wie etwa in Kehl-Kork.
Die Beratungsstelle des Epilepsiezentrums rundet das Angebot ab. Hier können sich Patienten, Angehörige und Ärzte in sozialen und rechtlichen Fragen wie Schwerbehinderung, Beruf und Rehabilitation kostenlos beraten lassen.

Weitere Informationen zum Epilepsiezentrum Bodensee gibt es bei der Beratungsstelle unter Telefon 0751/7601-2580. Die St. Lukas-Klinik ist unter Telefon 07542/10-1351 und die Abteilung Epileptologie des ZfP Weissenau unter Telefon 0751/7601-2462 zu erreichen.

 

Bildunterschrift:

Dr. Helmut Schädler von der St. Lukas Klinik der Stiftung Liebenau, ZfP-Geschäftsführer Wolfgang Rieger und Ellio Schneider, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken, (von links) freuen sich, Epilepsiepatienten über die Grenzen Oberschwabens hinaus noch besser versorgen zu können.

 








Bildunterschrift siehe Text

© 2002 by Netzwerk Gesundheit im Landkreis Ravensburg, Welfenstraße 2, 88212 Ravensburg