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19.04.06 - Oberschwabenklinik und Städtisches Krankenhaus 14 Nothelfer

Projekt „freundliches Krankenhaus“
Ravensburg (KK) – Das Städtische Krankenhaus 14 Nothelfer in Weingarten und die Oberschwaben Klinik haben gemeinsam das Projekt "freundliches Krankenhaus/Christliches Menschenbild" ins Leben gerufen. Ziel dieses Projektes ist es, die Sozialkompetenz aller im Krankenhaus Tätigen zu stärken. Das Projekt steht unter dem Motto „eine Auszeit im Alltag für den Alltag“. Damit soll eine Atmosphäre geschaffen werden, in der die Patienten das Gefühl haben, dass sie verstanden werden in ihrem Leid, dass sie Ansehen genießen, dass sie medizinisch vorzüglich behandelt und liebevoll versorgt werden. Dr. Elizabeth Harrison und Paul Blechschmidt sind sich einig: „Der Patient steht im Mittelpunkt unseres Handelns.“
Die Beurteilung eines Krankenhauses ist, wie in Dienstleistungsbranchen üblich, in hohem Maße durch Erfahrung und Vertrauen geprägt.  Daraus wurde der Ansatz entwickelt, jeden Patienten ganzheitlich zu sehen. Doch dürfen dabei die Errungenschaften von Forschung und Technik nicht zurückfallen. Das setzt voraus, dass die Mitarbeiter untereinander freundlich sind, gut miteinander umgehen und alle zusammen den Geist des Hauses prägen. Dr. Elizabeth Harrison, Geschäftsführerin der OSK, und Paul Blechschmidt, Verwaltungsdirektor 14 Nothelfer, weisen darauf hin, dass in all der Umstrukturierung und der Zeit des Umbruches nicht vergessen werden darf, dass die Patienten im Mittelpunkt des Handelns stehen Die Leistungen sind an den Bedürfnissen der Patienten orientiert.
Das gemeinsame Projekt des Krankenhauses 14 Nothelfer und der Oberschwaben Klinik orientiert sich an der Situation des „Krank-Seins“, also mit dem Gefühl, das sich mit einer Krankheit verbindet. Es soll Mitarbeiter aus allen Bereichen der Krankenhäuser sensibilisieren, wie sich ein Patient fühlt. Der Umgang mit den Patienten wird bedacht, nachempfunden und reflektiert, um die mit dem „Krank-Sein“ verbundenen Spannungen, Konflikte und Unsicherheiten gemeinsam mit dem Patienten und seinen Angehörigen besser bewältigen zu können.
Erreicht werden soll das durch Selbsterfahrungen, Impulsreferaten und Übungen unter dem Titel „eine Auszeit im Alltag für den Alltag“. Zu dem ersten Seminar, das von Sylvia v. Kekulé geleitet wurde, nahmen 17 Teilnehmerinnen teil. Die Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer äußersten sich durchweg sehr positiv über das Seminar. Vor allen Dingen wurde begrüßt, dass Mitarbeiter beider Häuser in den Erfahrungsaustausch treten können. Frau v. Kekulé ist Pfarrerin der Landeskirchen Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Als Seelsorgerin ist sie erfahren in der Trauerarbeit und in der Supervision.
Das Projekt nimmt den Leitbildprozess der OSK auf und führt ihn im Rahmen des Umstrukturierungsprozesses der Oberschwaben Klinik weiter. Das Leitbild basiert auf dem christlichen Menschenbild, der Qualität der Patientenversorgung, der dezentralen Versorgung und der Unternehmenssicherung durch Wirtschaftlichkeit.
Der Zeitraum für dieses Projekt ist für ein Jahr gewählt worden, um den Mitarbeitern angemessene Zeit zu geben, die Verhaltensweisen zu verinnerlichen. Finanziert wird dieses Projekt durch Spenden.

Foto:
Dr. Elizabeth Harrison und Paul Blechschmidt begrüßen die Teilnehmer des ersten Seminars „freundliches Krankenhaus“.

Zusatzinformation: Ziel des Projektes ist es,

• dass es zu einem positiven Kreislauf kommt: dass die im Krankenhaus Tätigen dort gern arbeiten und dass sich deshalb die Patienten und deren Angehörige dort wohl fühlen und umgekehrt,
• dass die Menschen „gut“ von ihrem Krankenhaus sprechen: „Wenn schon krank, dann zur Behandlung innerhalb des Landkreises Ravensburg“,

Die Ziele des Projektes sollen erreicht werden, indem das Projekt gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen umgesetzt wird.

• Der Patient/die Patientin soll ganzheitlich versorgt werden; es darf nicht nur das kranke Organ im Blick stehen.
• Die Bedürfnisse der Angehörigen der Patienten werden berücksichtigt.
• Es soll eine Atmosphäre entstehen, in der sich der kranke, auf sich selbst geworfene Mensch und seine Angehörigen angenommen und verstanden fühlen.

Um das zu erreichen, müssen alle im Krankenhaus Tätigen – Ärzte, Pflege, Empfang, Verwaltung, Techniker, EDV, Putzkräfte, Auszubildende in dieses Projekt eingebunden und motiviert werden, daran mitzuarbeiten. Dafür werden Fortbildungen durch Einzel- und Gruppensupervision, Workshops, Coaching angeboten. Dadurch soll eine höhere Zufriedenheit des Patienten und deren Angehörige erreicht werden.








Dr. Elizabeth Harrison und Paul Blechschmid bei der Begrüßung


Krankenhaus St. Elisabeth, Ravensburg


Krankenhaus 14 Nothelfer Weingarten

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