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4.4.06 - Von der Säuglingsschwester zur Gesundheitspflegerin

Oberschwaben Klinik: Ravensburg (KK) – Es war ein Tag des Jubiläums. Seit 80 Jahren existiert die Kinderkrankenpflegeschule. Am 1. April 1926 wurden zum ersten Mal Säuglings- und Kleinkinderschwestern ausgebildet. Im März 2006 feierten 22 junge Frauen ihr Examen als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen.
Auch wenn sich die Bezeichnung geändert hat, geblieben ist eine soziale Aufgabe zum Wohle der kleinen Patienten und deren Eltern. Nachdem das sehr gute Ergebnis „alle bestanden“ verkündet wurde, fiel den Beteiligten eine schwere Last von den Schultern. „Wir wollen den Tag mit einer Feier beenden“, verriet die Kurssprecherin Maria Liermann erleichtert.
Vor 80 Jahren wurden an der Kinderkrankenpflegeschule St. Nikolaus in Ravensburg die ersten Säuglings- und Kleinkinderschwestern ausgebildet. Stand damals vor allem die Sorge um das Überleben von kranken Säuglingen im Vordergrund, erweiterte sich mit der Berufsbezeichnung „Kinderkrankenschwester“ das Tätigkeitsfeld auf kranke Kinder aller Altersstufen. 80 Jahre später wurden nun 22 Auszubildende mit der neuen Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“ ins Berufsleben verabschiedet. War der Beruf der Säuglingsschwester früher fast ausschließlich auf eine Tätigkeit im Krankenhaus beschränkt, bieten heute neben einer Spezialisierung im Krankenhaus oder auch Kur- und Reha- Einrichtungen, ambulante Pflegedienste und der große Bereich der Gesundheitsberatung und Prävention ein breites Tätigkeitsfeld an. Schon jetzt hat ein Großteil des Examenskurses eine entsprechende Stelle gefunden. Schulleiterin Barbara Birnbaum bedankte sich bei ihren Schülerinnen mit dem hebräischen Sprichwort: „Viel habe ich von meinen Lehrern gelernt, mehr von meinen Kollegen, am meisten von meinen Schülern.“
„Dieser Beruf beinhaltet weitaus mehr als uns Arztserien vermitteln wollen“, stellt die Prüfungsvorsitzende Dr. Ursula Bertling vom Gesundheitsamt Ravensburg fest. Der tägliche Umgang mit Krankheit, Leid und Tod verbunden mit dem Schichtdienst erfordere ein hohes Maß an persönlichem Engagement und Verantwortung. Grund zum Strahlen hatte die Leiterin der Aus-, Fort- und Weiterbildung der OSK, Ingrid Jörg: „Ich bin überwältigt von den guten Ergebnissen. Wir sind als Bildungseinrichtung stolz, dass Sie uns innerhalb der OSK oder auch bei anderen Arbeitgebern repräsentieren.“

Foto:
vordere Reihe (knieend):
Johanna Pfanner (Lehrerin für Pflegeberufe), Katharina Hildebrand, Margit Braun, Marina Reiner, Flavia Fischer, Sandra Pfleghar, Elisabeth Schlegel, Sabrina Erath

mittlere Reihe:
Silke Amrein, Elke Locher, Desiree Timmermann, Anke Leuter, Stefanie Szaguhn, Carolina Müller, Bettina Haas, Barbara Birnbaum (Schulleiterin Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule), Claudia Keller (Pflegedienstleiterin),

hintere Reihe:
Marlies Klob (Praxislehrerin Kinderkrankenpflegeschule), Dr. Ursula Bertling (Prüfungsvorsitzende), Christine Müller, Eva Hempel, Maria Liermann, Marion Kramer, Nicole Schwer, Nadine Beckmann, Isolde Mauch, Evelyn Raidler, Ingrid Jörg (Leiterin Aus-, Fort- und Weiterbildung)

 



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22 junge Frauen feierten ihr Examen als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen.


Aus-, Fort- und Weiterbildung bei der OSK


Kinderkrankenhaus St. Nikolaus

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