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06.02.06 - Oberschwaben Klinik: 100. Eingriff im Ambulanten Operationszentrum

Leutkirch (KK) – Dr. med. Rüdiger Bohnert zeigt sich hoch zufrieden mit dem Start des Ambulanten Operationszentrums (AOZ), das die Oberschwaben Klinik seit dem 1. Januar diesen Jahres am Krankenhaus Leutkirch betreibt. Die Patienten kommen auch aus Isny und Wangen, den anderen Krankenhäusern der Oberschwaben Klinik im Allgäu. „Der Ablauf funktioniert reibungslos“, äußert sich Dr. Bohnert stolz. „Die Patienten, die schon nach wenigen Stunden wieder nach Hause können, nehmen das Angebot gern an.“

„Die anfängliche Skepsis gegenüber einem Ambulanten Operationszentrum am Krankenhaus Leutkirch ist einer großen Zustimmung gewichen. Unsere Patienten sind durchweg mit unserer Leistung zufrieden. Sie erkennen die eindeutigen Vorteile“, erklärt Dr. Bohnert, der Leiter der Ambulanten Operationszentren am Krankenhaus Leutkirch und am Heilig-Geist-Spital in Ravensburg. Der Service wird im AOZ groß geschrieben, alles wird auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Der größte Vorteil: Wartezeiten gibt es in der Regel kaum. In einem normalen Krankenhausbetrieb kann sich eine geplante Operation verzögern, wenn ein Notfall herein kommt.

Der Operateur entscheidet bei der Voruntersuchung, ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgt. Ein OP-Termin im AOZ kann schon nach wenigen Tagen erfolgen. Sollten sich dennoch Verzögerungen ergeben oder auch kurzfristig ein Termin frei werden, werden die Patienten telefonisch benachrichtigt. Diese werden meistens durch Angehörige gebracht und abgeholt. Bei Bedarf organisiert die OSK für Patienten des AOZ auch einen Fahrdienst. Durch die Datenvernetzung sind jederzeit Untersuchungsergebnisse aus anderen OSK-Krankenhäusern abrufbar. Die Eingriffe selbst finden in zwei modernen Operationssälen statt. Meist wird in beiden gleichzeitig operiert.

Nach der OP werden die Patienten in einen Aufwachraum verlegt, in dem sie überwacht werden. Nach etwa einer halben Stunde erfolgt dann die Verlegung in einen Ruheraum, in dem sich auch Angehörige aufhalten können. Hier werden die Patienten weiter versorgt und es stehen verschiedene Getränke zur Auswahl. Insgesamt müssen sie nur ein bis zwei Stunden nach der Operation bleiben, bevor sie nach Hause dürfen. Patient Robert H. ist ganz glücklich, dass er gerade von seinem Sohn abgeholt wird: „So bleibt mir ein längerer Krankenhausaufenthalt erspart.“ Die Nachbetreuung erfolgt durch den Operateur oder durch den Hausarzt.

„Die Patienten sind zuerst erstaunt, dann aber begeistert, wenn wir abends noch zu Hause anrufen und fragen, wie es ihnen geht“, berichtet der Anästhesist Dr. med. Dietmar Baumgärtner. „Wir erkundigen uns nach dem allgemeinen Befinden, nach dem Appetit oder eventuellen Schmerzen und geben noch Tipps. Diesen Service schätzen die Patienten“, so Baumgärtner weiter. Bisher kann Baumgärtner von keinerlei Komplikationen bei Patienten berichten. Die Narkose vertragen die meisten sehr gut, so dass sie abends wieder mit Appetit ihre gewohnte Mahlzeit einnehmen können.

Das Leistungsspektrum des AOZ umfasst alle Eingriffe, die ambulant durchgeführt werden können: Eingriffe wie Blinddarm oder Leistenbrüche, Gefäßchirurgie (wie Krampfaderchirurgie oder Shunts), orthopädische Eingriffe (wie Gelenkspiegelungen oder Verletzungen an Bändern), Kurzzeitchirurgie und gynäkologische Eingriffe der Belegärzte – Bohnerts Aufzählung ist lang. OSK- Ärzte aus Leutkirch, Isny und Wangen operieren in dem AOZ am Krankenhaus Leutkirch. Bohnert rechnet mit rund 1.600 Eingriffen in diesem Jahr. „Im Moment haben wir noch Kapazitäten frei, doch wir werden unser Potential noch erweitern“, verspricht Bohnert.

Bild:
Dr. med. Rüdiger Bohnert erkundigt sich nach dem Befinden der Patientin. Um es ihr während der Operation so behaglich wie möglich zu machen, ist sie mit einer speziellen Wärmedecke zugedeckt.








Bildunteschrift: Siehe Text

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